Sven Bohne ist der Nachfolger des langjährigen Marktmeisters Jürgen Menke und damit unter anderem für die Organisation der kommenden Sim-Jü zuständig. Foto: Volkmer
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Werne. Als sich vor einem guten Jahr herausstellte, dass Alina Mertens nicht die Nachfolge des langjährigen Marktmeisters Jürgen Menke übernimmt, hat die Stadt mit Sven Bohne einen neuen Marktmeister in die Lippestadt geholt. Der 35-Jährige ist jetzt schon über ein Jahr im Dienst und hofft darauf, dass Ende Oktober die erste Sim-Jü unter seiner Regie stattfinden kann.

Denn seit seinem Amtsantritt in der Lippestadt haben sich die Karussells noch nicht einmal gedreht, weder auf der Maikirmes und ebenso wenig auf dem größten Volksfest an der Lippe, besser bekannt als Sim-Jü. In zwei Teilen stellt WERNEplus den neuen Marktmeister vor.

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Wer gedacht hat, dass sich Sven Bohne in Werne in dem Jahr ohne Kirmessen gelangweilt hat, irrt. „Ich bin außerhalb des Kirmeswesens als Mitarbeiter des Ordnungsamtes für alle dort anfallenden Aufgaben zuständig“, erklärt der Vater einer siebenjährigen Tochter. Dazu gehörte in den vergangenen 14 Monaten unter anderem die Teilnahme am Bereitschaftsdienst bzw. der Rufbereitschaft. Bohne war zudem bei der Beratung von Bürgern bei Fragen zur Coronaschutzverordnung tätig. Auch ein Großteil der Quarantänebescheide ist in den letzten Monaten über seinen Schreibtisch gegangen.

Neben Aufgaben, die die Pandemie mit sich gebracht hat, betreut Bohne im Bereich seiner Außendienstermittlungen die städtische Obdachlosenunterkunft am Lindert. Überdies gehört die Erstellung von Ausnahmegenehmigungen für Handwerker und Pflegedienste ebenso zu seinen Aufgaben wie die Genehmigungen für Hochzeitspaare, die am Tag ihrer Eheschließung ein Stück durch die Stadt fahren möchten.

Seine offizielle Vorstellung als Nachfolger von Jürgen Menke ist coronabedingt noch immer nicht erfolgt. Das sollte mit der Vorstellung des Sim-Jü-Programms erfolgen. „Als ich am 1. Juni 2020 angefangen habe, liefen die Pläne dafür bereits und die Verträge waren an die Schausteller verschickt. Ich habe mich dann zunächst einmal um die Strom- und Wasseranschlüsse gekümmert.“ Doch am Ende machte die Pandemie einen Strich durch alle Planungen – auch durch die der Ersatz-Version des Volksfestes. „So gesehen, waren meine Erfahrungen bisher in diesem Bereich leider eher theoretisch als praktisch.“

Teil 2 der Vorstellung von Sven Bohne lesen Sie am Donnerstag bei WERNEplus.

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