Donnerstag, September 29, 2022

Marktmeister Sven Bohne ist auch ohne Volksfest gut ausgelastet

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Wer­ne. Als sich vor einem guten Jahr her­aus­stell­te, dass Ali­na Mer­tens nicht die Nach­fol­ge des lang­jäh­ri­gen Markt­meis­ters Jür­gen Men­ke über­nimmt, hat die Stadt mit Sven Boh­ne einen neu­en Markt­meis­ter in die Lip­pe­stadt geholt. Der 35-Jäh­ri­ge ist jetzt schon über ein Jahr im Dienst und hofft dar­auf, dass Ende Okto­ber die ers­te Sim-Jü unter sei­ner Regie statt­fin­den kann.

Denn seit sei­nem Amts­an­tritt in der Lip­pe­stadt haben sich die Karus­sells noch nicht ein­mal gedreht, weder auf der Mai­kir­mes und eben­so wenig auf dem größ­ten Volks­fest an der Lip­pe, bes­ser bekannt als Sim-Jü. In zwei Tei­len stellt WERN­Eplus den neu­en Markt­meis­ter vor.

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Wer gedacht hat, dass sich Sven Boh­ne in Wer­ne in dem Jahr ohne Kir­mes­sen gelang­weilt hat, irrt. „Ich bin außer­halb des Kir­mes­we­sens als Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs­am­tes für alle dort anfal­len­den Auf­ga­ben zustän­dig“, erklärt der Vater einer sie­ben­jäh­ri­gen Toch­ter. Dazu gehör­te in den ver­gan­ge­nen 14 Mona­ten unter ande­rem die Teil­nah­me am Bereit­schafts­dienst bzw. der Ruf­be­reit­schaft. Boh­ne war zudem bei der Bera­tung von Bür­gern bei Fra­gen zur Coro­na­schutz­ver­ord­nung tätig. Auch ein Groß­teil der Qua­ran­tä­ne­be­schei­de ist in den letz­ten Mona­ten über sei­nen Schreib­tisch gegangen.

Neben Auf­ga­ben, die die Pan­de­mie mit sich gebracht hat, betreut Boh­ne im Bereich sei­ner Außen­diens­t­er­mitt­lun­gen die städ­ti­sche Obdach­lo­sen­un­ter­kunft am Lin­dert. Über­dies gehört die Erstel­lung von Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen für Hand­wer­ker und Pfle­ge­diens­te eben­so zu sei­nen Auf­ga­ben wie die Geneh­mi­gun­gen für Hoch­zeits­paa­re, die am Tag ihrer Ehe­schlie­ßung ein Stück durch die Stadt fah­ren möchten.

Sei­ne offi­zi­el­le Vor­stel­lung als Nach­fol­ger von Jür­gen Men­ke ist coro­nabe­dingt noch immer nicht erfolgt. Das soll­te mit der Vor­stel­lung des Sim-Jü-Pro­gramms erfol­gen. „Als ich am 1. Juni 2020 ange­fan­gen habe, lie­fen die Plä­ne dafür bereits und die Ver­trä­ge waren an die Schau­stel­ler ver­schickt. Ich habe mich dann zunächst ein­mal um die Strom- und Was­ser­an­schlüs­se geküm­mert.“ Doch am Ende mach­te die Pan­de­mie einen Strich durch alle Pla­nun­gen – auch durch die der Ersatz-Ver­si­on des Volks­fes­tes. „So gese­hen, waren mei­ne Erfah­run­gen bis­her in die­sem Bereich lei­der eher theo­re­tisch als praktisch.“

Teil 2 der Vor­stel­lung von Sven Boh­ne lesen Sie am Don­ners­tag bei WERNEplus.

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