Donnerstag, März 23, 2023

Klimaschutz durch Sanierung der Beleuchtung in der Tiefgarage

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Wer­ne. Die Stadt Wer­ne will durch eine Beleuch­tungs­sa­nie­rung in der inner­städ­ti­schen Tief­ga­ra­ge einen eige­nen Bei­trag dazu leis­ten, das wich­tigs­te Kli­ma­schutz­ziel Deutsch­lands zu errei­chen: Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2045. Das nahm die Poli­tik im Betriebs­aus­schuss des Kom­mu­nal­be­triebs Wer­ne (KBW) erfreut zur Kenntnis.

Bür­ger­meis­ter Lothar Christ betont in einer Pres­se­mit­tei­lung: „Ein wich­ti­ger Ansatz­punkt ist der Ener­gie­ver­brauch der städ­ti­schen Gebäu­de, wel­chen es zu redu­zie­ren gilt.“ Weni­ger Ener­gie­ver­brauch bedeu­te dabei weni­ger Treib­haus­gas­emis­sio­nen, da bei der Bereit­stel­lung von Ener­gie in vie­len Fäl­len Treib­haus­ga­se anfal­len. Wenn Gebäu­de weni­ger Ener­gie ver­brau­chen, scho­ne das aber nicht nur das Kli­ma, son­dern auch den kom­mu­na­len Geld­beu­tel, heißt es weiter.

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Der Kom­mu­nal­be­trieb der Stadt Wer­ne hat sich daher in Abstim­mung mit dem Kli­ma­schutz­ma­nage­ment zu einer Sanie­rung der Beleuch­tung in der Tief­ga­ra­ge ent­schlos­sen. „Durch den Aus­tausch der bis­he­ri­gen Leucht­stoff­röh­ren kön­nen wir cir­ca 90 Pro­zent des bis­he­ri­gen Strom­ver­brauchs ein­spa­ren“, sagt der zustän­di­ge Dezer­nent Frank Ada­mietz. „Als Ersatz wer­den wir hoch­ef­fi­zi­en­te LED-Leuch­ten instal­lie­ren, die mit Bewe­gungs­mel­dern ver­bun­den und über Blue­tooth ver­netzt sind. Die Leuch­ten schal­ten sich nur ein, wenn es wirk­lich not­wen­dig ist.“ 

Obwohl die Stadt Wer­ne bereits Öko­strom bezieht, wir­ke sich die Maß­nah­me den­noch auf den Kli­ma­schutz aus. „Auch Öko­strom hat einen CO2-Fuß­ab­druck – das ist vie­len nicht bewusst. Die­ser ist erst ein­mal sehr viel gerin­ger als der CO2-Fuß­ab­druck des nor­ma­len Strom­mi­xes“, weiß der Kli­ma­schutz­be­auf­trag­te Johan­nes zur Bon­sen. „Durch die zukünf­ti­ge Strom­ein­spa­rung von 90 Pro­zent leis­ten wir nun als Stadt­ver­wal­tung einen wei­te­ren kon­kre­ten Bei­trag für den loka­len Klimaschutz.“ 

So könn­ten durch die Maß­nah­me meh­re­re hun­dert Kilo CO2 pro Jahr ein­ge­spart wer­den, schätzt zur Bon­sen. „Die genaue Ein­spa­rung wird sich dann im Betrieb zei­gen. Deut­lich wird aber: Der Kli­ma­schutz wird effek­tiv sein und gleich­zei­tig Kos­ten sparen.“

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