CDU-Politiker Hubert Hüppe aus Werne will zurück in den Bundestag. Foto: Mira Hampel
CDU-Politiker Hubert Hüppe aus Werne will zurück in den Bundestag. Foto: Mira Hampel
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Werne. Für die Christdemokraten des Kreises Unna soll Hubert Hüppe im September einen Sitz im 20. Deutschen Bundestag erringen. Der Werner CDU-Politiker war bereits mehrfach im Bundestag vertreten. Mit ihm komplettieren die Christdemokraten ihr Wahlkampfteam.

Bereits zuvor hatten die Städte Lünen, Selm und Werne gemeinsam mit Hamm den dortigen CDU-Kreisvorsitzenden Arnd Hilwig für den Wahlkreis 145 (Hamm – Unna II) nominiert. Hubert Hüppe soll die Wählerschaft im Mittel- und Südkreis für sich gewinnen. Der Urnengang der Wahlkreisvertreter fiel mit sieben Stimmen für den Bewerber Dr. Jan Hoffmann und 52 Stimmen zugunsten von Hüppe deutlich aus.

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Hüppe, der sich selbst als Familienmensch bezeichnet, ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkel. Er bringt langjährige politische Erfahrung mit. „Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um mit Schwung aus der Krise zu kommen“, beschreibt er seine Motivation, erneut für die CDU anzutreten. „Wir müssen Deutschland besser, innovativer, schneller, menschlicher und sicherer machen.“

Die CDU Kreis Unna entsendet vier Mitglieder in die Landesvertreterversammlung der CDU NRW: Ina Scharrenbach (stellvertretende Landesvorsitzende und Landesministerin, Kamen), Hubert Hüppe (Werne), Marco Morten Pufke (Kreisvorsitzender, Bergkamen) und Heinrich Böckelühr (Beisitzer im Landesvorstand, Schwerte). Diese Versammlung beschließt im Laufe der nächsten Monate die Reihenfolge der von der CDU NRW aufgestellten Bundestagskandidaten.

Der CDU-Politiker schreibt in seinem Lebenslauf: „Meine spannendste, intensivste, arbeitsreichste, aber auch tollste politische Zeit war die, als ich Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen war. Nachdem ich 2009 nicht in den Bundestag eingezogen bin, hatte mich die neue CDU/CSU-FDP Regierung mit diesem Amt beauftragt. Das war unheimlich viel Arbeit, aber ich konnte auch viel erreichen. In diesem Ehrenamt, das ich vom 1. Januar 2010 bis zum 16. Januar 2014 innehatte, habe ich viele Menschen kennengelernt, mit denen ich zum Teil noch heute in Verbindung stehe.“

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