Montag, Januar 24, 2022

Grünen-Kandidat für Berlin und Ortsverein treffen BIN

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Werne. „Ich bin erschrock­en über die gigan­tis­chen Aus­maße der geplanten Fläche für gewerbliche Entwick­lung Nordlippes­traße“, sagte Mar­tin Kesz­tyüs, Bun­destagskan­di­dat von Bünd­nis 90/ Die Grü­nen im Wahlkreis Unna II, Ende August beim Tre­f­fen des Grü­nen Ortsver­ban­des Werne mit Vertreter/innen der Bürg­erini­tia­tive Indus­triege­bi­et Nordlippes­traße (BIN).

Kesz­tyüs war gekom­men, um sich ein Bild von der geplanten Verän­derung der mün­ster­ländis­chen land­wirtschaftlichen Grün­fläche zu machen. Andrea Plaß erk­lärte für die BIN: „Es han­delt sich hier aus Sicht der Bürg­erini­tia­tive nicht um ein Gewer­bege­bi­et für Werne, wie fälschlicher­weise von vie­len Bürg­ern gedacht wird, son­dern um ein Indus­triege­bi­et als Koop­er­a­tions­stan­dort für den Region­alver­band Rhein-Ruhr (RVR).“

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Plaß ergänzte: „Es wer­den sich hier keine Betriebe aus Werne ansiedeln, son­dern es wer­den 50 Hek­tar Fläche (jet­zt Grün­land und land­wirtschaftliche Nutzfläche) für Indus­triebe­triebe von außer­halb zer­stört werden“.

Vor dem Hin­ter­grund von den knapp 5.800 Unter­schriften des erfol­gre­ichen Bürg­er­begehrens nahm Mar­tin Kesz­tyüs dies auf: „Es wider­spricht ein­er nach­halti­gen Region­alpla­nung, gewerbliche Flächen im Außen­bere­ich zu entwick­eln.“ Er könne wed­er erken­nen, dass es in naher Zukun­ft in Werne einen beson­ders ver­schärften Bedarf an Arbeit­splätzen im sekundären Wirtschaftssek­tor, sprich Indus­trie und Gewerbe, gäbe, noch dass erhoffte Gewerbesteuere­in­nah­men für die Entwick­lung der Stadt nicht auch auf eine ökol­o­gisch trag­barere Weise erre­icht wer­den könnten.

„Eine inno­v­a­tive und mod­erne Region­alpla­nung sieht anders aus und ver­läuft auch nicht auf rück­wärts­ge­wandten kli­maschädlichen Pfaden“, bilanzierten schließlich die Grü­nen des Ortsverbands.

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