Mittwoch, Juli 6, 2022

Grünen-Kandidat für Berlin und Ortsverein treffen BIN

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Wer­ne. „Ich bin erschro­cken über die gigan­ti­schen Aus­ma­ße der geplan­ten Flä­che für gewerb­li­che Ent­wick­lung Nord­lip­pe­stra­ße“, sag­te Mar­tin Kes­z­tyüs, Bun­des­tags­kan­di­dat von Bünd­nis 90/ Die Grü­nen im Wahl­kreis Unna II, Ende August beim Tref­fen des Grü­nen Orts­ver­ban­des Wer­ne mit Vertreter/innen der Bür­ger­initia­ti­ve Indus­trie­ge­biet Nord­lip­pe­stra­ße (BIN).

Kes­z­tyüs war gekom­men, um sich ein Bild von der geplan­ten Ver­än­de­rung der müns­ter­län­di­schen land­wirt­schaft­li­chen Grün­flä­che zu machen. Andrea Plaß erklär­te für die BIN: „Es han­delt sich hier aus Sicht der Bür­ger­initia­ti­ve nicht um ein Gewer­be­ge­biet für Wer­ne, wie fälsch­li­cher­wei­se von vie­len Bür­gern gedacht wird, son­dern um ein Indus­trie­ge­biet als Koope­ra­ti­ons­stand­ort für den Regio­nal­ver­band Rhein-Ruhr (RVR).“

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Plaß ergänz­te: „Es wer­den sich hier kei­ne Betrie­be aus Wer­ne ansie­deln, son­dern es wer­den 50 Hekt­ar Flä­che (jetzt Grün­land und land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­che) für Indus­trie­be­trie­be von außer­halb zer­stört werden“.

Vor dem Hin­ter­grund von den knapp 5.800 Unter­schrif­ten des erfolg­rei­chen Bür­ger­be­geh­rens nahm Mar­tin Kes­z­tyüs dies auf: „Es wider­spricht einer nach­hal­ti­gen Regio­nal­pla­nung, gewerb­li­che Flä­chen im Außen­be­reich zu ent­wi­ckeln.“ Er kön­ne weder erken­nen, dass es in naher Zukunft in Wer­ne einen beson­ders ver­schärf­ten Bedarf an Arbeits­plät­zen im sekun­dä­ren Wirt­schafts­sek­tor, sprich Indus­trie und Gewer­be, gäbe, noch dass erhoff­te Gewer­be­steu­er­ein­nah­men für die Ent­wick­lung der Stadt nicht auch auf eine öko­lo­gisch trag­ba­re­re Wei­se erreicht wer­den könnten.

„Eine inno­va­ti­ve und moder­ne Regio­nal­pla­nung sieht anders aus und ver­läuft auch nicht auf rück­wärts­ge­wand­ten kli­ma­schäd­li­chen Pfa­den“, bilan­zier­ten schließ­lich die Grü­nen des Ortsverbands.

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