Auf einer Reisplantage, wie hier auf Bali, wird unter schweren Bedingungen angebaut. Foto: Börste
Auf einer Reisplantage, wie hier auf Bali, wird unter schweren Bedingungen angebaut. Foto: Börste
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Werne. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat für den am 8. Juni stattfindenden Ausschuss für Kultur, Partnerschaften, Stadtmarketing und Brauchtumspflege (17.30 Uhr, Kolpingsaal, Alte Münsterstraße 12) eine Anfrage zur Charta Faire Metropole Ruhr 2030 an die Verwaltung gerichtet. Das teilt Fraktionsgeschäftsführerin Hiltrud Mannig mit.

„Die Charta wurde gemeinsam mit engagierten Menschen aus der öffentlichen Verwaltung, aus kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen im Ruhrgebiet vom Verein Faire Metropole Ruhr erarbeitet“, berichtet sie. Inhaltlich gehe es um die nachhaltige Zukunft des Ruhrgebiets, um Fairen Handel und um die faire öffentliche Beschaffung, wobei die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen die Grundlage bildeten.

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Am 26. Februar habe der Verein Faire Metropole Ruhr die Verwaltungsspitzen aller Kommunen des Ruhrgebiets angeschrieben, um sich zur Charta Faire Metropole Ruhr 2030 per Ratsbeschluss zu bekennen und diesem Bekenntnis konkrete Taten folgen lassen, schildert Mannig zum Hintergrund.

Nachdem Bürgermeister Lothar Christ aufgrund eines einstimmigen Ratsbeschlusses vom 28. April 2010 bereits die Magna Charta Ruhr 2010 gegen ausbeuterische Kinderarbeit unterzeichnet habe, haken die Grünen nun nach und fragen im Ausschuss nach, ob die erbetene Rückmeldung erfolgt und eine Beschlussvorlage für den Stadtrat in Vorbereitung sei.

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