FDP Werne nutzt Ortsparteitag zum Wahlkampf-Auftakt

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Werne. Beim Ortsparteitag der Freien Demokraten stimmte Ortsvorsitzender Artur Reichert Parteikollegen und Gäste am Sonntag, 22. August, im Biergarten des Kolpinghauses auf die Bundestagswahl im September ein. Außerdem fordern die Liberalen die Abschaffung der Terminvergabe im Bürgerbüro.

Als Gast beim Ortsparteitag begrüßte Artur Reichert den Bundestagsabgeordneten Olaf in der Beek, der die Veranstaltung zum Anlass nahm, die Anwesenden mit Aktuellem aus der Bundeshauptstadt zu versorgen.

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Der örtliche Bundestagskandidat der FDP, Lucas Slunjski, sorgte mit seinem Thema der Barrierefreiheit für eine angeregte Diskussion unter den Anwesenden.

Claudia Lange wurde geehrt, weil sie nun schon seit zehn Jahren den Fraktionsvorsitz inne hat. „Ich freue mich immer wieder über eine so wunderbare Mannschaft in meiner FDP. Wir sind eine absolut motivierte Mischung der verschiedensten Altersklassen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen.“

Abschaffung Terminvergabe im Bürgerbüro

Zuletzt hatten die Liberalen die Abschaffung der Terminpflicht im Bürgerbüro per Antrag an den Fachausschuss gefordert. Spätestens ab dem 15. September sollen die Dienstleistungen dort auch ohne Termin wieder abrufbar sein. Künftig solle ein Hybridsystem greifen, nachdem die Leistungen des Bürgerbüros sowohl mit als auch ohne Termin in Anspruch genommen werden können. „Planungssicherheit für den Bürger durch schnelle und digitale Terminvergabe und dennoch die Flexibilität, spontan zu kommen“, fasst FDP-Ortsvorsitzende Arthur Reichert die Vorteile des Hybridsystems für den Bürger zusammen. Auch solle durch eine Terminbuchung der Andrang für die Verwaltung weitestgehend planbar bleiben.

Inzwischen hatte die Stadtverwaltung reagiert. Ab dem 24. August soll das Bürgerbüro immer dienstags zu einem terminfreien Tag öffnen. Den Liberalen ist dies nach eigenem Bekunden aber nicht genug.

„Wir begrüßen die rasche Reaktion der Stadt auf unseren Antrag, jedoch geht die Maßnahme nicht weit genug. Wir müssen zurück zu einem Normalbetrieb, der uns wieder hin zu einer einfach erreichbaren Verwaltung führt, die den Bürger/innen einen guten Service bietet“, schreibt Reichert. Das könne auch Vertrauen wiederherstellen, welches angesichts jüngster Kritiken von Bürger/innen an der Arbeit des Bürgerbüros gelitten habe.

Zuletzt sei es nicht mehr möglich gewesen, ohne Termin das Bürgerbüro zu besuchen und sein Anliegen noch am selben Tag zu erledigen. Dies und ein forscher Umgangston einiger Mitarbeiter der Stadtverwaltung habe für Kritik gesorgt. Die Fortführung des Pandemiebetriebs in der Stadtverwaltung sei nicht mehr zeitgemäß. Während die Geschäfte wieder weitgehend im Normalbetrieb öffneten, sei die Verwaltung nicht mit der Entwicklung mitgegangen, heißt es.

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