Beim Druck und Versand der Stimmzettel gab es eine Panne: In wahrscheinlich nur Einzelfällen sind Stimmzettel aus dem Wahlbezirk Heinsberg in Werne und auch Lünen aufgetaucht. Darauf hat am Freitag Sven Henning für die Stadt Werne hingewiesen. Foto: Gaby Brüggemann
Beim Druck und Versand der Stimmzettel gab es eine Panne: In wahrscheinlich nur Einzelfällen sind Stimmzettel für den Wahlbezirk Heinsberg in Werne und auch Lünen aufgetaucht. Darauf hat am Freitag Sven Henning für die Stadt Werne hingewiesen und informierte nun über das weitere Prozedere. Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. Bisher sind rund 7.000 Anträge auf Briefwahlunterlagen beim Wahlamt der Stadt Werne eingegangen. Nunmehr sind in drei Fällen nach Rückmeldungen von achtsamen Wählern falsche Stimmzettel versandt worden. Das teilte Sven Henning von der Abteilung Verwaltungsservice soeben mit.

Weitere Fehler seien nicht auszuschließen. Auch in der Stadt Lünen, die demselben Wahlkreis angehört, seien ebenfalls falsche Stimmzettel im Umlauf, heißt es weiter. „Nach den bisherigen Rückmeldungen sind es Einzelfälle. Aber eine genaue Zahl können wir noch nicht eruieren. Wir bitten alle Wahlberechtigten, ihre Stimmzettel genau zu kontrollieren“, so Sven Henning gegenüber WERNEplus.

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Die Stimmzettel für den gemeinsamen Wahlkreis 145 Hamm-Unna II wurden über den Kreiswahlleiter in einer Druckerei bestellt und an die Wahlämter der Kommunen verteilt. „Wie es dazu kommen konnte, dass im hiesigen Wahlkreis falsche Stimmzettel verschickt wurden, ist noch unklar“, sagt Henning. Bei stichprobenartigen Kontrollen der Stimmzettel vor dem Versand der Briefwahlunterlagen seien jedenfalls keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Die Stimmzettel, die ursprünglich für den Wahlkreis 89/Heinsberg bestimmt waren, stammen aus der gleichen Druckerei wie diejenigen, die für den hiesigen Wahlkreis geliefert wurden.

Derzeit befinden sich die Wahlleiter der betroffenen Kommunen in enger Abstimmung mit dem zuständigen Kreiswahlleiter und der wiederrum mit dem Landes- bzw. Bundeswahlleiter, wie mit bereits abgegebenen Briefwahlunterlagen verfahren wird. Das Wahlamt der Stadt Werne bittet daher alle Wähler/innen, die ihre Stimme bereits abgegeben haben, das Ergebnis dieser Gespräche und Informationen zum weiteren Verfahren abzuwarten.

Alle Wähler/innen, die Briefwahl beantragt und ihre Unterlagen noch nicht zurückgesandt haben, werden gebeten, den Wahlschein mit dem Aufdruck auf dem Stimmzettel zu vergleichen. Enthalten beide der Aufdruck „Wahlkreis 145 Hamm – Unna II“ können die Wahlunterlagen genutzt und an das Wahlamt zurückgesandt werden. Stimmen die Angaben auf dem Wahlschein und dem Stimmzettel nicht überein bittet das Wahlamt um Kontaktaufnahme.

Die Kontaktaufnahme kann zum einen per E-Mail über wahlamt@werne.de, zu den regulären Dienstzeiten der Stadtverwaltung über die Hotline des Wahlamtes unter 02389/71777, postalisch oder direkt im Briefwahlbüro erfolgen. Die richtigen Stimmzettel werden dann unverzüglich zugestellt bzw. ausgegeben.

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