Auf- und Abbau der Impfzentren in der Linderthalle sowie die Bewachung der Vakzine haben hohe Kosten für die Stadt Werne verursacht. Foto: Wagner
Auf- und Abbau der Impfzentren in der Linderthalle sowie die Bewachung der Vakzine haben hohe Kosten für die Stadt Werne verursacht. Foto: Wagner
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Werne. Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Testkits, Durchführung von Impfterminen – die Corona-Pandemie verursacht auch 2021 weiter hohe Kosten. Im Haupt- und Finanzausschuss stimmte die Politik Mehraufwendungen und Mehrauszahlungen in Höhe von bis zu 175.000 Euro zu. Außerdem wurde im Gremium die Digitalisierung der Kita-Anmeldung weiter konkretisiert.

Diese nicht voraussehbaren Faktoren ließen und lassen die Kosten enorm in die Höhe steigen und sind auch derzeit nicht voraussehbar bzw. abschließend planbar, heißt es in der Verwaltungsvorlage, die Dezernent Frank Gründken im Ausschuss am Beispiel der Impfzentren erläuterte. So liege hier der Kostenaufwand bei der Stadt Werne. Unter anderem müssten die Impfdosen bis zu drei Tage lang durch einen Sicherheitsdienst bewacht werden, Kosten für den Auf- und Abbau trage die Stadt. Acht Impftermine seien durchgeführt worden, einer stehe am kommenden Wochenende noch aus.

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Außerdem schlagen die Bereitstellung der Testkits für Mitarbeiter/innen der Verwaltung voraussichtlich mit rund 45.000 Euro sowie weitere Aufwendung für Desinfektionsmittel an den städtischen Schulen bis zu 20.000 Euro zu Buche, so Gründken weiter.

Die genannten Mehraufwendungen und Mehrauszahlungen würden dynamischen Prozessen mit kaum vorhersehbaren weiteren Auswirkungen unterliegen. Bürgermeister Lothar Christ versprach, „im Nachgang Bericht zu erstatten“.

Digitalisierung der Kita-Anmeldungen ab Oktober 2022

Die Digitalisierung der Kita-Anmeldungen kommt nun zum Kindergartenjahr 2023/24 und damit ein Jahr später als zunächst gedacht. Ab Oktober 2022 soll diese starten und dementsprechend für das darauf folgende Kita-Jahr Anwendung finden.

Dezernent Frank Gründken berichtete, dass das System mit der Anschaffung eines Verwaltungs-Service-Portals kompatibel sein müsse. Jugendamt und IT-Abteilungen würden verschiedene Anbieter betrachten.

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