Mithilfe von Wärmepumpen soll der CO2-Ausstoß in städtischen Immobilien zukünftig gesenkt werden, fordert die CDU Werne. Foto: pixabay
Mithilfe von Wärmepumpen soll der CO2-Ausstoß in städtischen Immobilien zukünftig gesenkt werden, fordert die CDU Werne. Foto: pixabay
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Werne. Den Einbau von Wärmepumpen in öffentlichen Gebäuden wollte die CDU-Fraktion per einem Antrag jetzt forcieren. Sowohl bei Bau neuer Gebäude als auch bei der Sanierung von Heizungsanlagen in Bestandsgebäuden, so die klimaschonende Idee, sollte die Wärmepumpe bevorzugt installiert werden.

Im Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Klimaschutz fand sich dafür allerdings keine Mehrheit. Schließlich standen sechs Ja-Stimmen acht Nein-Stimmen gegenüber, drei Mitglieder enthielten sich.

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Hintergrund des Vorstoßes war die Einschätzung der Christdemokraten, dass es mit den klimaschützenden Maßnahmen vor Ort nicht schnell genug vorangehe. Es habe ihn geärgert, dass die Stadt da ein bisschen langsam sei, gab Jürgen Regener für seine Fraktion zu Protokoll. Er hätte es lieber gesehen, wenn an der Marga-Spiegel-Schule und an der Wiehagenschule Wärmepumpen eingebaut worden wären.

Für die CDU ist die Wärmepumpe das Mittel der Wahl, wenn es um klimaschonende Heizungen geht. Die Geothermie, also Erdwärme, gehe sehr weit in die Tiefe, das sei kompliziert und berge Gefahren. Auch eine Heizung, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werde, sei möglich.

Die Zielrichtung des Antrags fand im Ausschuss durchaus Zustimmung. Allerdings sah Jan Oestermann (SPD) das Thema besser in der Gesamtheit des Klimaschutzkonzepts verortet oder beim Kommunalbetrieb Werne (KBW). Klimaschutzmanager Johannes zur Bonsen versicherte genau dies. Das Thema werde im Klimaschutzkonzept berücksichtigt und die Klimaleitlinien mit dem KBW abgestimmt. Hier könne man Standards der Energieeffizienz festlegen.

Beim Bau des Feuerwehrgerätehauses in Stockum beschäftige man sich mit dem Thema einer optimalen energetischen Ausstattung, merkte Dezernent Ralf Bülte an.

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