Mit dem Straßen-Festival landete Carolin Brautlecht während ihrer Zeit als Geschäftsführerin von Werne Marketing einen Glücksgriff. Foto: Nicole Friedrich / Werne Marketing
Mit dem Straßen-Festival landete Carolin Brautlecht während ihrer Zeit als Geschäftsführerin von Werne Marketing einen Glücksgriff. Foto: Nicole Friedrich / Werne Marketing
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Werne. Im zweiten Teil des Abschiedsinterviews mit Carolin Brautlecht blickt sie auf die Erfolge im Stadtmarketing zurück und verrät, wo sie Werne in zehn Jahren sieht.

Und als Geschäftsführerin der Marketing GmbH: Worauf sind Sie besonders stolz und was hätte man besser machen können?

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Hier sind sicherlich neue Veranstaltungsformate wie das StraßenFESTIVAL, Donnerstags in Werne oder auch Aktionen wie „Werne putzt sich raus“ oder „Werne blüht auf“ zu nennen. Auch konnte ich mit meinem Team neue Impulse setzen im Bereich der grafischen Gestaltung von Printmedien, bei der Einführung der neuen städtischen Homepage sowie im Bereich der sozialen Medien. Eine Erfolgsgeschichte ist darüber hinaus die gemeinsam mit „Wir für Werne“ erfolgte Einführung des Werne GUTscheins, der bisher eine Kaufkraftbindung vor Ort in Höhe von 1,4 Mio. Euro erzielen konnte. Mit vielen Einzelhändlern und Gastronomen konnten immer wieder gute Ansätze verfolgt werden. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass gemeinsam, auch zum Beispiel mit den Immobilieneigentümern, noch mehr Projekte entstanden wären.

Sie haben Werne in zwei wichtigen Funktionen im vergangenen Jahrzehnt maßgeblich mitgeprägt. Wo sehen Sie die Stadt in zehn Jahren?

Das wird maßgeblich abhängen von den nächsten politischen Entscheidungen und der weiteren Entwicklungen von Projekten. Das sind z.B. die Innenstadtbelebung, die weitere Gewerbegebietsausweisung, das Projekt SCNCWAVE/ SURFWORLD oder auch das Horneprojekt, das für mich bedeutend ist für die Erhöhung der innerstädtischen Aufenthaltsqualität. Generell wird es dabei wichtig sein die Themen Digitalisierung und Klimaschutz zu berücksichtigen.

Was geben Sie Ihren Nachfolgern mit auf den Weg?

Meinen Nachfolgern kann ich mitgeben, dass sie sich auf einen interessanten und abwechslungsreichen Job freuen können, bei dem man viel gestalten kann. Dabei kann man zurückgreifen auf eine gute Basis und ein großes Potenzial. Sicherlich wird man sich den besonderen Herausforderungen stellen müssen, die die Corona-Krise mit sich bringt, aber das geht jetzt allen so. Noch stärker als in den vergangenen Jahren werden gute Ideen und ein großes Engagement gefragt sein.

Was werden Sie am meisten vermissen?

Ganz eindeutig werde ich mein Team und die Kollegen vermissen. Da ich aber weiterhin mit meiner Familie in dieser schönen Stadt wohne und lebe, werde ich natürlich hier immer noch eng verwurzelt bleiben.

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