Zum Vortrag in der Synagoge kamen rund 30 Lehr- und Fachkräfte. Foto: KI
Zum Vortrag in der Synagoge kamen rund 30 Lehr- und Fachkräfte. Foto: KI
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Kreis Unna. In der ganzen Bundesrepublik haben sich antisemitische Vorfälle ereignet. Antisemitische Vorfälle sind auf Demonstrationen wie auch in sozialen Netzwerken und auf der Straße zu beobachten. Deshalb hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) gemeinsam mit der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit ADIRA am 25. August in die Jüdische Gemeinde eingeladen, um über Antisemitismus zu sprechen.

Eingeladen waren 30 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit im Kreis Unna. ADIRA stellte in der Synagoge in Unna-Massen ihre Arbeit und Angebote für Schulen vor. Mit dabei war auch die Extremismusprävention der Schulpsychologische Beratungsstelle für den Kreis Unna.

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Antisemitismus erkennen

Michael Neumann von ADIRA klärte über die unterschiedlichen Formen des Antisemitismus auf. Im anschließenden Dialog mit den Teilnehmenden wurden die Bedarfe und die notwendigen Veränderungen in den Schulen besprochen. Und im Anschluss waren sich alle einig: Das wichtige Thema bedarf einer Fortsetzung und Intensivierung der Kontakte zu der Beratungsstelle.

Die Facharbeitsgruppe „Antisemitismus-Prävention im Kreis Unna“ wird weiterhin in unterschiedlichen Formaten Angebote für Pädagogen und Interessierte auch in schulinternen Veranstaltungen vorbereiten. Zur Gruppe gehören das Kommunales Integrationszentrum Kreis Unna, Stern – jüdischer kulturell – integrativer Verein e.V. Unna und die Schulpsychologische Beratungsstelle für den Kreis Unna/Systemberatung Extremismusprävention.

Interessierte können sich bei Sevgi Kahraman-Brust vom KI unter sevgi.kahraman-brust@kreis-unna.de  melden. PK | PKU

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