SPD-Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Scholz teilte mit, dass die Jahresabschlussfeier wegen Corona ausfallen muss. Foto: Wagner
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Scholz. Foto: Wagner
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Werne. Mit „Erstaunen und Befremden“ haben die übrigen politischen Parteien den CDU-Antrag zur Kita St. Sophia im Bezirksausschuss Stockum und Jugendhilfe-Ausschuss zur Kenntnis genommen. So heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, UWW und Die Linke.

„Alle politischen Parteien haben stets das Wohl der Kinder und deren Eltern in ganz Werne im Blick. Wesentliche Punkte des CDU-Antrages haben sich als obsolet herausgestellt, da diese zum Teil bereits in der Planung durch den Träger aufgenommen wurden und sich als selbstverständlich darstellen“, schreiben die Verantwortlichen der betreffenden Fraktionen im Stadtrat.

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Im Übrigen könne die Stadtverwaltung nicht beauftragt werden, Aufgabenbereiche des Trägers zu übernehmen. Der CDU-Antrag sei daher nicht geeignet, zu einer konstruktiven und schnellen Problemlösung für die Kinder der KITA St. Sophia beizutragen, sondern diene lediglich zu pressewirksamen Zwecken, heißt es weiter.

Bekanntlich zog die CDU den Antrag nach einer Diskussion zurück und gab sich damit zufrieden, ihre Ideen als Empfehlung für die angenommene Verwaltungsvorlage einzubringen.

„Wir alle haben doch das Wohl unserer Kinder im Blick. Was die CDU macht, nämlich zu spalten und andere gegeneinander auszuspielen, ist kein guter Stil und vor allem in der Sache nicht zielführend“, erläuterte Siegfried Scholz, SPD-Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des Bezirksausschusses Stockum, im Namen auch von FDP, UWW, Die Grünen und Die Linke.


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