Seit dem 20. Oktober gilt nicht nur auf dem Wochenmarkt, sondern fast in der kompletten Innenstadt eine Maskenpflicht von 8 bis 18 Uhr. Foto: Wagner
Seit dem 20. Oktober gilt nicht nur auf dem Wochenmarkt, sondern fast in der kompletten Innenstadt eine Maskenpflicht von 8 bis 18 Uhr. Foto: Wagner
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Werne. „Sie ist nur ein kleiner Aufwand, um noch größere Auswirkungen zu verhindern”, sagt Werner Kneip vom Ordnungsamt in Werne zur seit Dienstag, 20. Oktober, und bis auf Widerruf geltenden Maskenpflicht in der Innenstadt. Zu Beginn werde man verstärkt Hinweise geben, statt sofort den Bußgeldbescheid zu zücken, kündigte er weiter an.

Die NRW-Landesregierung hat weitere Schutzmaßnahmen für die sogenannten Risikogebiete, darunter bekanntlich auch der Kreis Unna, eingefordert. Daher kam die Maskenpflicht für die Innenstadt Wernes nicht völlig überraschend, musste aber kurzfristig umgesetzt werden. „Es gab wenig Zeit für lange Diskussionen. Die Allgemeinverfügung des Kreises musste raus”, berichtet Werner Kneip, der die Maskenpflicht für sinnvoll hält. „Wir betrachten das als eine vorbeugende Maßnahmen. Die Infektionen nehmen auch in Werne zu und wir hoffen, dem Anstieg so entgegensteuern zu können. Wir wollen nicht erst reagieren, wenn das Haus schon brennt.”

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Am ersten Tag der Maskenpflicht in der Innenstadt sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes noch mit dem Anbringen weiterer Hinweisschilder beschäftigt. Scharfe Kontrollen mit Verhängung von Bußgeldern werde es anfangs nicht geben, so Werner Kneip gegenüber WERNEplus. „Die neue Maßnahme muss sich erst einspielen und verfestigen. Wir werden die Menschen auf die Maskenpflicht hinweisen.” Anders würde es dagegen bei uneinsichtigen Bürgerinnen und Bürgern aussehen. „Wir appellieren an die Bevölkerung mitzumachen. Bei den allermeisten funktioniert das auch problemlos. “, erklärt Kneip.

Personell werde das Team des Ordnungsamts zur Kontrolle der Maskenpflicht nicht weiter aufgestockt. Es könne aber passieren, dass Bezirksbeamte der Polizei in Werne die Ordnungsamtsmitarbeiter begleiten, so Werner Kneip abschließend.

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