Donnerstag, September 29, 2022

Weltweit größter Surfpark entsteht in Werne

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Wer­ne. Die per­fek­te Wel­le soll ab Früh­jahr 2023 im welt­weit größ­ten Surf­park in Wer­ne anlan­den. „SURFWRLD“ dürf­te dann zum Hot­spot wer­den, der Wind­sur­fer aus der wei­ten Regi­on anzieht. Davon sind Bür­ger­meis­ter Lothar Christ und Dr. Micha­el Dete­ring für den Pro­jekt­trä­ger SW GmbH & Co. KG zutiefst über­zeugt, wie im heu­ti­gen Pres­se­ge­spräch im Foto­stu­dio Höve­ner an der Flöz-Zoll­ver­ein-Stra­ße deut­lich wurde.

„Wir freu­en uns sehr, heu­te eine wirk­lich span­nen­de Idee für das freie Zechen­ge­län­de in Wer­ne vor­zu­stel­len“ sag­te Wer­nes Bür­ger­meis­ter zu dem in der ers­ten Aus­bau­stu­fe 30 Mil­lio­nen Euro teu­ren Vor­ha­ben. Das gilt für den Ver­wal­tungs­chef umso mehr, als damit end­lich eine Lösung für die Bra­che gefun­den wur­de, die hier seit der Still­le­gung der Zeche 1975 klafft. Seit damals habe man kei­ne neue Ent­wick­lung hin­be­kom­men, erin­ner­te er dar­an, das Plä­ne für Wohn­be­bau­ung an der Boden­be­las­tung oder Gewer­be­an­sied­lun­gen an der man­geln­den Grö­ße geschei­tert waren, resü­mier­te Christ nun: „Das ist ein wich­ti­ger Tag, das ist ein High­light für die gesam­te Regi­on.“ Die Ent­wick­lung ist auch kein Schnell­schuss. Man hab genau geprüft und das Pro­jekt mit Ver­tre­tern der Bezirks­re­gie­rung, der Metro­po­le Ruhr, des Regio­nal­ver­bands Ruhr­ge­biet (RVR) gespro­chen. Es habe nur gespann­te und posi­ti­ve Reak­tio­nen gege­ben, ver­si­cher­te Lothar Christ.

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Werne soll der weltweit größte Surfpark entstehen. Projektträger SURFWORLD SW GmbH & Co KKG und die Stadt Werne stellen heute die spektakulären Pläne vor. Lothar Christ (von links), Ralf Bülte, Carolin Brautlecht, Dr. Michael Dannebom, Dr. Michael Detering, Karl-Friedrich Ostholt. Foto: Gaby Brüggemann
Auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Zeche Wer­ne soll der welt­weit größ­te Surf­park ent­ste­hen. Pro­jekt­trä­ger SURFWORLD SW GmbH & Co KKG und die Stadt Wer­ne stel­len heu­te die spek­ta­ku­lä­ren Plä­ne vor. Lothar Christ (von links), Ralf Bül­te, Caro­lin Brautlecht, Dr. Micha­el Dan­ne­bom, Dr. Micha­el Dete­ring, Karl-Fried­rich Ost­holt. Foto: Gaby Brüggemann
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Das Leucht­turm­pro­jekt lädt als Frei­zeit­an­la­ge von März bis Okto­ber zum Wel­len­rei­ten und ande­ren Sport­ar­ten ein und soll im Win­ter für Wis­sen­schaft und Tech­nik genutzt wer­den. Hier kom­men auch die RWTH Aachen und die Tech­ni­sche Hoch­schu­le Köln als Koope­ra­ti­ons­part­ner ins Spiel.

Das 15 Hekt­ar gro­ße Are­al auf dem ehe­ma­li­gen Zechen­ge­län­de ist ide­al, fin­den nicht nur Ver­wal­tungs­chef und Pro­jek­tie­rer, son­dern auch Stadt­pla­ner Ralf Bül­te und Wirt­schafts­för­de­rin Caro­lin Brautlecht. Die Chan­cen für Wer­ne und die Regi­on über­zeug­ten nach eige­nem Bekun­den auch Dr. Micha­el Dan­ne­bom, Wirt­schafts­för­de­rer des Krei­ses Unna. „Der Kreis Unna ist von Kraft­werks­schlie­ßun­gen betrof­fen, wir brau­chen neue Impul­se, Arbeits­plät­ze und Wert­schöp­fung Wir haben das Pro­jekt geprüft und sehen erheb­li­che Beschäf­ti­gungs­ef­fek­te“. Eben­so tref­fen die Plä­ne beim der­zei­ti­gen Eigen­tü­mer, der RAG Akti­en­ge­sell­schaft auf Zustimmung.

Die SURFWRLD wird zwei­mal so vie­le Becken, fast drei­mal so viel Was­ser­flä­che und fast vier­mal län­ge­res Sur­fen am Stück als her­kömm­li­che Anla­gen die­ser Art bie­ten“, brach­te es Dete­ring auf den Punkt. Der Unter­neh­mer und Inge­nieur mit Lei­den­schaft für For­schung lebt mit sei­ner Fami­lie selbst in Wer­ne. Der Surf­park ver­spre­che ein­drucks­vol­le Akti­vi­tä­ten direkt vor der Haus­tür und mit­ten im Her­zen von NRW. Ähn­li­che Frei­zeit­an­la­gen im Aus­land zögen bereits zahl­rei­che Was­ser­sport­ler und Besu­cher an, sieht Dete­ring das gro­ße Poten­zi­al, vom dem auch die Stadt profitiere.

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