Die SPD-Ratskandidaten Hanna Jauer und Sven Linnemann präsentieren das Großflächenplakat der Sozialdemokraten. Foto: SPD
Die SPD-Ratskandidaten Hanna Jauer und Sven Linnemann präsentieren das Großflächenplakat der Sozialdemokraten. Foto: SPD
Anzeige

Werne. „Klasse statt Masse“ – getreu diesem Motto sieht die SPD in Werne ihre Wahlkampfstrategie. „Wir verzichten – genau wie 2014 – auf eine umfangreiche Plakatierung im Stadtgebiet. Allein aus Umweltschutzgründen finden wir diesen Weg richtig“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Scholz: „Das große Volumen der CDU sehen wir kritisch.“

Werbung betreiben die Sozialdemokraten auf einigen „Wesselmännern“, also Großflächenplakaten, digital im Internet und mit Präsenz in der Innenstadt. „Der Stand am Samstag in der Steinstraße war für den Auftakt schon gut besucht. Die Gelegenheit, mit der SPD ins Gespräch zu kommen, wurde von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern genutzt“, berichtet Siegfried Scholz. Nächsten Freitag folge der zweite Wahlkampfstand.

Anzeige

„GANZ WERNE. SPD“ – so werben die Sozialdemokraten um Stimmen für ihre Kandidaten, die alle auf den „Wesselmännern“ zu sehen sind. „Wir machen keinen minimalistischen Wahlkampf, sondern schonen im Bereich der Ausstattung der Infostände die Ressourcen“, stellt Siegfried Scholz klar. Bei der Bürgermeisterwahl setzt die SPD auf Lothar Christ. Der Amtsinhaber solle seine erfolgreiche Arbeit weiterführen.

Der amtierende Bürgermeister Lothar Christ verspricht, alle und alles im Blick zu haben. Foto: Wagner
Der amtierende Bürgermeister Lothar Christ (parteilos) verspricht kluge Ideen statt Klientelpolitik. Foto: Wagner

Genau wie die SPD unterstützt auch DIE LINKE Lothar Christ als Bürgermeisterkandidaten. Zur Plakatwerbung der eigenen Partei sagt Ratsherr Martin Pausch: „Wir kammern der Umwelt zuliebe komplett Wahlplakate aus.“

Die UWW hatte bereits mitgeteilt, auf Plakate sowie auch auf Wahlkampfstände wegen der Infektionsgefahr gänzlich zu verzichten (WERNEplus berichtete). https://werne-plus.de/politisch/2020/uww-verzichtet-auf-wahlstaende-und-plakate/

 

Anzeige