Mittwoch, Oktober 5, 2022

SPD-Fraktion will Outdoor-Sportpark am Stadtwald

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Wer­ne. Die SPD-Frak­ti­on beab­sich­tigt, dass auch Brei­ten­sport­ler und nicht in einem Ver­ein orga­ni­sier­te Sport­ler ein brei­tes und attrak­ti­ves Ange­bot an Sport­stät­ten vor­fin­den. Des­halb möch­te sie einen Out­door-Sport­park am Stadt­wald errich­ten und kün­digt einen ent­spre­chen­den Antrag für die nächs­te Sit­zung des Betriebs­aus­schus­ses KBW an, mit dem sie die Ver­wal­tung damit beauf­tra­gen will, einen geeig­ne­ten Stand­ort zu bestim­men, die Anla­ge zu pla­nen, Zuschüs­se zu bean­tra­gen und anschlie­ßend zu realisieren.

Der Stadt­wald ist bei Sport­lern als sehr beliebt. Täg­lich kann man Läu­fer antref­fen, die dort trai­nie­ren. Dabei wird der Stadt­wald als Sport­stät­te gera­de von Men­schen genutzt, die lie­ber unab­hän­gig von einem Ver­ein und fes­ten Zei­ten trai­nie­ren. In Zei­ten der Coro­na­pan­de­mie meist allein oder zu zweit; in bes­se­ren Zei­ten auch in gan­zen Grup­pen und Lauf­treffs. Die SPD-Frak­ti­on will das Ange­bot für die­se Sport­ler und Sport­le­rin­nen erwei­tern und dabei an eine Tra­di­ti­on anknüp­fen, die vor 50 Jah­ren ihren Ursprung nahm.

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Damals wur­den über­all in Deutsch­land Trimm-dich-Pfa­de ein­ge­rich­tet, so auch im Wer­ner Stadt­wald. Nach vie­len Jah­ren der Nut­zung wur­den die aus Holz gebau­ten Gerä­te schad­haft und wur­den nach und nach abge­baut. „Unter ande­ren Vor­zei­chen und mit ande­ren Inhal­ten kommt der Trend, drau­ßen Sport zu trei­ben, seit eini­gen Jah­ren als Out­door-Fit­ness zurück“, erläu­tert Dirk Pohl, sport­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD. Aber die moder­nen Trimm-dich-Pfa­de hei­ßen nicht nur anders, sie sehen auch anders aus. Sie ste­hen nicht ver­ein­zelt im Wald, son­dern als Out­door-Fit­ness­park auf einem Platz. Wur­den auf den alten Pfa­den stets Aus­dau­er und Kraft zusam­men trai­niert, wird nun geziel­ter und effi­zi­en­ter geübt.

„Ent­schei­dend ist eigent­lich nur, dass die rich­ti­gen Stan­gen da sind, nicht zu dick, nicht zu hoch. Dann lässt sich im Grun­de fast jede Übung aus dem Fit­ness­stu­dio mit dem eige­nen Kör­per­ge­wicht nach­ah­men“, meint Dirk Pohl. Die Coro­na-Pan­de­mie ver­lei­he dem Trend noch einen Extra­schub. Denn vie­le suchen nach Mög­lich­kei­ten, im Frei­en zu trai­nie­ren. „Die SPD-Frak­ti­on will, dass auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Wer­ne einen Ort haben, wo sie drau­ßen an fri­scher Luft ver­schie­de­ne Sta­tio­nen mit Übun­gen zu Aus­dau­er, Kräf­ti­gung und Sta­bi­li­sa­ti­on vor­fin­den“, erklärt Dör­te Oes­ter­schul­ze, Spre­che­rin im Kom­mu­nal­be­triebs­aus­schuss. Am Stadt­wald lie­ße sich so eine Flä­che schaf­fen. Wer jetzt schon dort läuft, wird die Aus­wei­tung der Trai­nings­mög­lich­kei­ten begrü­ßen. Nörd­lich des St. Chris­to­pho­rus-Kran­ken­hau­ses wäre z.B. ein guter Platz. Die Phy­sio­the­ra­pie des Kran­ken­hau­ses könn­te den Platz eben­falls gut verwenden.

Finan­ziert wer­den soll die Maß­nah­me im Wesent­li­chen mit­hil­fe von För­der­gel­dern. Die Lan­des­re­gie­rung NRW hat das Pro­gramm Inves­ti­ti­ons­pakt zur För­de­rung von Sport­stät­ten durch das Minis­te­ri­um für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung auf­ge­legt. Damit för­dert es Kom­mu­nen, die Sport­stät­ten sanie­ren oder neu schaf­fen. Für das Pro­gramm­jahr 2020 waren Mit­tel aus dem Pro­gramm für eine Sanie­rung der Turn­hal­le an der Hors­ter Stra­ße (ehe­ma­li­ger Stand­ort der Wie­ha­gen­schu­le) bean­tragt wor­den. Aus Sicht der SPD-Frak­ti­on soll­te für das Pro­gramm­jahr 2021 eine Anmel­dung für den Out­door-Fit­ness­park erfol­gen, und zwar zusätz­lich zu von der Ver­wal­tung bereits vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men im Bereich von Sanie­rungs­maß­nah­men im Turn­hal­len­be­reich. Einen ent­spre­chen­den Antrag wird die SPD für die nächs­te Sit­zung des Kom­mu­nal­be­triebs­aus­schus­ses stel­len, der am 8. Dezem­ber über die Maß­nah­men­be­stim­mung für den För­der­an­trag entscheidet.

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