Der Arnsteiner-Pater Heinz-Josef Catrein, Hausobere des Konvents in Werne und Mareike Gerundt vom Pfarreirat St. Christophorus und Organisationsteam für das Patronatsfest Maria Frieden. Foto: Gerundt
Der Arnsteiner-Pater Heinz-Josef Catrein, Hausobere des Konvents in Werne und Mareike Gerundt vom Pfarreirat St. Christophorus und Organisationsteam für das Patronatsfest Maria Frieden. Foto: Gerundt
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Werne. Seit Jahrzehnten unterstützt der Gemeindeteil Maria Frieden die Missionsprojekte der Arnsteiner Patres. Der Erlös aus dem Patronatsfest, das traditionell am zweiten Sonntag im September begangen wird, fließt normalerweise in diese Projekte. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist das Gemeindefest abgesagt worden. Die Unterstützung sollte allerdings weiterhin gewährleistet werden. Wie und über welche Wege blieb zunächst unklar.
In konstruktiven Gesprächen mit der städtischen Partnerschaftsbeauftragten Stephanie Viefhues konnte eine Möglichkeit eröffnet werden, die Missionsprojekte der Arnsteiner Patres auch in diesem Jahr mit einer Geldspende zu unterstützen.

Noch bis zum 27. Oktober können in der Touristen-Info auf dem Markt sowie im Karl-Pollender-Stadtmuseum Lose zum Stückpreis von zwei Euro erworben werden. Verlost werden je ein Präsentkorb aus Poggibonsi (Italien), aus Bailleul (Frankreich), Lytham St. Annes (England) aus Walcz (Polen) und aus dem brandenburgischen Kyritz. Die Gewinner werden am 29. Oktober ermittelt und bekannt gegeben.

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Der Erlös soll zum einen zwei Ernährungsprogrammen in Manila zugutekommen: Dabei handelt es sich um das Programm „feeding on wheels“, welches sicherstellt, dass an sieben festen Orten der Pfarrei bedürftige Kinder und Erwachsene versorgt werden können. Zudem soll gewährleistet werden im „Damian Center“ weiterhin Nahrung für unterernährte Kinder und schwangere Frauen vorbereiten zu können.

Ein weiteres Projekt, das durch den Gemeindeteil seit Jahren unterstützt wird, betrifft Peru. Durch die Corona-Pandemie ist die Lage akut. Peru ist in Lateinamerika eines der am schwersten von Corona betroffene Länder. Bei 31 Millionen Einwohnern zählte das Land Mitte Oktober 870.000 Infizierte (zum Vergleich: Deutschland 373.000). Das öffentliche Gesundheitswesen ist schlecht ausgestattet und ineffizient. Kaum einer hat das Geld für eine private Behandlung. Die Patres im Andenhochland versuchen vor allem, das Leben der Kinder zu verbessern, indem sie den schulischen Unterricht stützen.

Bisher wurden über 300 Lose verkauft. Der Verkauf geht bis einschließlich Dienstag. Wer noch ein Los erwerben möchte, kann dies noch machen”, sagt Stephanie Viefhues.

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