Auf einer Fläche von rund 2,3 Hektar zwischen den Straßen Baaken im Norden und Bellingheide im Süden will ein Investor neben Einzel- und Doppelhäusern auch Reihen- und Mehrfamilienhäuser mit öffentlich gefördertem Wohnraum errichten. Foto: Gaby Brüggemann
Auf einer Fläche von rund 2,3 Hektar zwischen den Straßen Baaken im Norden und Bellingheide im Süden will ein Investor neben Einzel- und Doppelhäusern auch Reihen- und Mehrfamilienhäuser mit öffentlich gefördertem Wohnraum errichten. Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. Bauplätze sind in Werne mehr als knapp. Im Westen der Stadt soll auf bislang landwirtschaftlich genutzter Fläche das „Wohnquartier Baaken“ entstehen. Auf einer Fläche von rund 2,3 Hektar zwischen den Straßen Baaken im Norden und Bellingheide im Süden will ein Investor neben Einzel- und Doppelhäusern auch Reihen- und Mehrfamilienhäuser mit öffentlich gefördertem Wohnraum errichten. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung, Umwelt und Verkehr hat am 7. Mai den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 13 C gefasst.

Im Zuge der frühzeitigen öffentlichen Beteiligung können die Bürger noch bis zum 24. Juli die Pläne im Stadthaus und im Internet einsehen und Stellungnahmen abgegeben, teilt die Verwaltung mit. Dasselbe gilt für das Verfahren zur 43. Änderung des Flächennutzungsplanes. Denn für die Genehmigung der Wohngebietsfläche im Baaken durch die Bezirksregierung Arnsberg muss an anderer Stelle ein Flächentausch zugunsten einer landwirtschaftlichen Nutzung her.

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Dafür hat man einen Streifen am Dornberg in gleicher Größenordnung ausgesucht. Es handele sich dabei um Flächen für Wohnbebauung, die weit in den Außenbereich hineinragen. hier sei aber kurz- und mittelfristig keine Wohnbebauung vorgesehen, informiert die Verwaltung.

Die Fläche für das Wohnquartier Baaken liegt im Bereich eines eingeschränkten Gewerbegebietes und grenzt an Gewerbe an. Hier sind lediglich Betriebe zulässig, die Wohnen nicht wesentlich stören. Im Vorentwurf ist eine Schallschutzwand vorgesehen.

So sehen die Planungen im Baaken aus. Grafik: Stadt Werne
So sehen die Planungen im Baaken aus. Grafik: Stadt Werne

Der Eigentümer der Fläche habe ein Interesse an der Wohnbauentwicklung, heißt es weiter. Bei der Überplanung orientiert man sich zudem am Stadtentwicklungskonzept von 2003, in dem das Ziel „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ formuliert ist. Der Bebauungsplan soll als B-Plan zur Innenentwicklung im beschleunigtem Verfahren umgesetzt werden. Der FNP wird im Anschluss an das B-Plan-Verfahren berichtigt.

Der Vorentwurf des Bebauungsplans 13 C – Wohnquartier Baaken – und der Vorentwurf zur 43. Änderung des Flächennutzungsplans liegen bis zum 24. Juli während der Dienststunden in der Stadtverwaltung, Konrad-Adenauer-Platz zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen zu den Vorentwürfen – auch von Kindern und Jugendlichen abgegeben werden.

Wegen der Corona-Pandemie ist der Zutritt zum Stadthaus nur unter vorheriger Terminabsprache möglich. Die Einsicht der Planunterlagen kann unter 0 23 89/ 71 611 oder 02389/ 71 613 vereinbart werden. Internet: https://www.o-sp.de/werne/liste?beteiligung.

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