Das ehemalige IKEA-Areal im Gewerbegebiet Wahrbrink wird aus Hamburg entwickelt. Nach dem Abriss des alten Lagers entstehen hier zwei Logistikhallen. Foto: Wagner
Das ehemalige IKEA-Areal im Gewerbegebiet Wahrbrink wird von Hamburg aus entwickelt. Nach dem Abriss des alten Lagers entstehen hier zwei Logistikhallen. Foto: Wagner
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Werne. Das einstige IKEA-Europalager im Wahrbrink, das zeitweise von Amazon genutzt wurde, ist Geschichte. Die Abrissbagger haben ganze Arbeit geleistet, um Platz zu schaffen für die GARBE Industrial Real Estate GmbH. Der Hamburger Projektentwickler hatte das Areal vor gut zwei Jahren gekauft.

“Der kleinere Teil ist stehen geblieben und inzwischen komplett vermietet”, berichtet Wernes Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht. Die südlichen Hallen sind nun verschwunden.

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Geplant ist dafür ein Neubau von zwei Logistikhallen mit Deckenhöhen von zehn bis 15 Metern, die baulich aneinander anschließen. Das berichtet GARBE auf seiner Website. „Die Nachfrage nach modernen Logistikimmobilien steigt“, wird Jan Dietrich Hempel, Geschäftsführer von GARBE Industrial Real Estate, zitiert. „Gerade am nordöstlichen Rand des Ruhrgebietes gibt es kaum große, zusammenhängende Flächen, die sich für verschiedene logistische Dienstleistungen nutzen lassen.“

Für die erste der beiden neuen Hallen stehe mit der Euziel International GmbH der Mieter bereits fest. Das Unternehmen ist auf den Import und Export sowie den Verkauf von Konsumgütern spezialisiert, heißt es weiter. Für die zweite Halle sei GARBE Industrial Real Estate mit potenziellen Mietern im Gespräch, Neuigkeiten gibt es dazu nicht.

Als Mieter für den kleineren Komplex konnte das Hamburger Immobilienunternehmen bereits die Imperial Industrial Logistics GmbH – der Logistikdienstleister lagert in Werne Ersatzteile für den Maschinenbau – sowie den österreichischen Hersteller von Sonnen- und Wetterschutzsystemen Hella gewinnen.

“Das sind gute Nachrichten für Werne”; freut sich Carolin Brautlecht. Insgesamt sind Gewerbeflächen in der Lippestadt selten geworden.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie morgen bei WERNEplus.

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