Landrat Mario Löhr und Gleichstellungsbeauftragte Heidi Bierkämper Braun brechen das Schweigen gegen Gewalt an Frauen. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna
Landrat Mario Löhr und Gleichstellungsbeauftragte Heidi Bierkämper Braun brechen das Schweigen gegen Gewalt an Frauen. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna
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Kreis Unna. Am 25. November ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Und auch während weltweit gegen die Covid-19-Pandemie gekämpft wird, darf dieses Thema nicht untergehen. Für viele Frauen ist körperliche oder sexuelle Gewalt noch immer trauriger Alltag. Nach Hilfe zu suchen ist oft nicht einfach. Das soll sich ändern, indem das Schweigen rund um Gewalt an Frauen gebrochen wird.

Die bereitstehenden Beratungseinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen werden häufig aus Scham und Angst nicht genutzt. Mit dem Hashtag #schweigenbrechen ruft das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ dazu auf, ein Zeichen zu setzen. Der November ist in diesem Jahr nicht nur ein Monat der Entschleunigung, sondern auch einer zum Aufwachen und nicht Wegschauen.

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Anlässlich des Internationalen Tags „Nein zu Gewalt an Frauen“ machen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna betroffenen Frauen Mut, sich entweder bei der Frauenberatungsstelle des Frauenforums unter Tel. 0 23 03 / 8 22 02 zu melden oder das rund um die Uhr erreichbare Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ anzurufen. Auch soll aufmerksam gemacht werden auf den Aktionstag 25. November und die dazugehörige Mitmachaktion #schweigenbrechen. Mehr Information dazu auf der Website des Hilfetelefons.

Seit 2013 besteht diese Einrichtung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben als Ergänzung zu den Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Als erstes bundesweites Angebot ist das Hilfetelefon an 365 Tagen im Jahr unter Tel. 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de erreichbar – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Sprachen. PK | PKU

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