Der Stadtrat votierte einstimmig für die Entlastung der Eltern. Foto: Wagner
Der Stadtrat hat seine Kompetenzen auf den Haupt- und Finanzausschuss übertragen. Archivfoto: Wagner
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Werne. Die Stadt Werne erlässt in Corona-Zeiten den Eltern nun auch für die Monate Juni und Juli zu 50 Prozent die Elternbeiträge. Das gilt für die Angebote für Tagespflege, Kindertageseinrichtungen, der Gebundenen und offenen Ganztagsschulen sowie für Ganztags- und Betreuungsangebote des Primarbereichs und der Sekundarstufe I, die nicht zum Unterricht gehören. Im Stadtrat gab es dafür am vergangenen Mittwochabend ausnahmslos Zustimmung. Den Beitragsausfall in Höhe von rund 133.850 Euro übernehmen Land und Kommunen – wie schon für die Monate April und Mai geschehen – zu gleichen Teilen.

In der Einigung zwischen Land und kommunalen Spitzenverbänden waren die außerunterrichtlichen Betreuungsangebote zunächst nicht einbezogen. Erst im Schnellbrief des Städte- und Gemeindebundes vom 29. Mai wurde den Kommunen mitgeteilt, dass es laut telefonischer Information des Ministeriums für Schule und Bildung NRW auch für Juni und Juli eine gleichlautende Regelung für die außerunterrichtlichen Betreuungsangebote geben solle, heißt es in der Beschlussvorlage. Obwohl eine offizielle Entscheidung bis dato nicht eingegangen war, geht man in der Verwaltung davon aus, dass diese vom Ministerium analog zur obigen Ankündigung getroffen werde.

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Vorausgesetzt, dies wird auch für die außerunterrichtlichen Betreuungsangebote so entschieden, verteilt sich der erwartete Minderertrag für die Monate Juni und Juli wie folgt: Elternbeiträge für Offene Ganztagsschule, Früh- und Übermittagsbetreuung Kardinal-von Galen-, Uhland- und Wiehagenschule: rund 24.300 Euro; Elternbeiträge Kindertagespflege: rund 9.360 Euro; Elternbeiträge Kindertageseinrichtungen: rund 100.190 Euro.

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