Lothar Christ (parteilos) will Bürgermeister in Werne bleiben. Foto: Photographie Susanne Kästner
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Lothar Christ (parteilos) will Bürgermeister in Werne bleiben. Foto: Photographie Susanne Kästner

WERNEplus hat die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2020 in Werne vors Mikrofon gekriegt: Die drei Bürgermeisterkandidaten bekommen alle die selben zwölf Fragen gestellt, die sie in unserem Podcast ausführlich beantwortet haben. Dominik Bulinski, Kandidat der CDU Werne, hat vorlegt, jetzt folgt Amtsinhaber Lothar Christ (parteilos, unterstützt von SPD und DIE LINKE). Benedikt Striepens (Bündnis90/ Die Grünen) schließt die Fragerunde am Freitag ab.

 

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Das Interview

Die Antworten von Lothar Christ

Stellen Sie sich kurz vor: Alter, Herkunft, Beruf, Familie, Interessen und Engagements!

Lothar Christ: 52 Jahre, verheiratet, drei Kinder, zwei Verwaltungsausbildungen in Emden, seit 2003 1. Beigeordneter in Werne, seit 2009 Bürgermeister. Meine Freizeit verbringe ich gern mit meiner Familie, spiele Fußball oder gehe Tanzen mit meiner Frau. Ich bin Mitglied in zahlreichen Vereinen und setze mich innerhalb wie außerhalb meines Amtes gern für Themen ein, die ich für besonders wichtig erachte und in denen ich weiterhelfen kann.

Was war das Lieblingsbuch in Ihrer Kindheit?

Lothar Christ: Gut gebrüllt, Löwe von Max Kruse.

In welchem Kinofilm waren Sie zuletzt?

Lothar Christ: Das war tatsächlich vor dem Corona-Shutdown: „Das perfekte Geheimnis“ (natürlich im Capitol-Kino in Werne).

Stichwort Fußball: BVB oder Schalke?

Lothar Christ: Wenn ich gefragt werde: BVB oder Schalke? Antworte ich Gladbach oder Werder!

Vervollständigen Sie folgende Sätze!

Ich will Wernes Bürgermeister bleiben, weil… es in Werne mit einem neutralen Bürgermeister in guter Zusammenarbeit mit allen Fraktionen und Mitgliedern im Stadtrat und einer leistungsfähigen Verwaltung sehr gut und erfolgreich geklappt hat.

Ich bin für das Amt geeignet, weil… ich genau das in den letzten elf Jahren gezeigt habe. Mit Kompetenz, Bürgernähe und hoher Verlässlichkeit.

Von meinen Konkurrenten unterscheide ich mich dabei,… dass meine Mitbewerber parteigebunden sind und sich in der Verantwortung, die das Bürgermeisteramt mit sich bringt, noch nicht bewiesen haben.

Wenn ich nicht Bürgermeister bleiben sollte, dafür… habe ich keinen Plan B. Aber ich halte es mit Mark Forster: „Immer geht ‘ne neue Tür auf, irgendwo… Egal, es wird gut, sowieso.“

Meine Ziele für die nächste Ratsperiode sind, … zu viele, um sie hier aufzulisten. Zusammengefasst will ich den Fokus legen auf die Lebensqualität in unserer Stadt. Wir müssen uns den Herausforderungen stellen und kluge Lösungen finden. Etwa für die Stadtentwicklung, unseren Beitrag zum Klimaschutz, für die Digitalisierung, die Angebote für Familien sowie für Kinder und Jugendliche, für die Wirtschaft und vieles mehr.

In Werne läuft richtig gut, … die Schulen und die Kinderbetreuung, das Ehrenamt, das Kulturleben, der Sport, das StraßenFestival, das Museum, die Bücherei, die VHS, das Archiv, die Wirtschaft, die Verwaltung, die Freiwillige Feuerwehr und so weiter. Kurzum: ich finde, es gibt vieles, was in unserer Stadt gut läuft.

In Werne will ich in den nächsten fünf Jahren verbessern, … die Gestaltung unserer Kreisverkehre, Aktivitäten für den Klimaschutz und die Rahmenbedingungen für die Mobilität in unserer Stadt.

Sie haben das letzte Wort – mit einer Liebenserklärung an Werne!

Lothar Christ: Werne ist für mich und meine Familie die Stadt, in der wir leben und die wir lieben. Sie ist unser Zuhause und soll es auch bleiben.

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