Mittwoch, August 10, 2022

Spatenstich für Umbauarbeiten der Burg Botzlar in Selm

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Selm. Die Burg Botz­lar ist eines der ältes­ten Gebäu­de Sel­ms. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren tag­ten dort unter ande­rem die poli­ti­schen Gre­mi­en. Nun wird ein neu­es Kapi­tel auf­ge­schla­gen. Am Mitt­woch wur­de der Spa­ten­stich für den Umbau der Burg begangen.

Zum ers­ten Stadt­fest 2012 hat­te der Sel­mer Unter­neh­mer Nor­bert Reth­mann eine gro­ße Über­ra­schung parat. Die Fami­lie Reth­mann stell­te der Bür­ger­stif­tung der Stadt Selm Gel­der zur Ver­fü­gung, dass die Bür­ger­stif­tung die Burg von der Stadt Selm über­neh­men kann mit dem Ziel, die­se zu einem Bür­ger­zen­trum zu machen. „Wir haben lan­ge, und viel­leicht für den einen oder ande­ren auch zu lan­ge dar­an gear­bei­tet, dass wir heu­te hier ste­hen“, erklär­te Bür­ger­meis­ter Tho­mas Orlow­ski am Mitt­woch beim Spa­ten­stich. Unter ande­rem sorg­te der Wech­sel des Archi­tek­ten für Ver­zö­ge­run­gen bei den Pla­nun­gen. Nun star­ten die Arbei­ten – direkt im Anschluss an den Spatenstich.

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„Es wird eine Burg für die Men­schen hier in Selm“, führ­te Tho­mas Orlow­ski wei­ter aus. Die poli­ti­schen Gre­mi­en wer­den dort wei­ter tagen. Dar­über hin­aus gibt es die Mög­lich­keit, Work­shops oder Ver­an­stal­tun­gen dort durch­zu­füh­ren. Auch der Hei­mat­ver­ein Selm wird nach dem Umbau in der Burg Räu­me bezie­hen. Tho­mas Orlow­ski dank­te bei der Gele­gen­heit der Fami­lie Reth­mann für die dama­li­ge Unter­stüt­zung der Bür­ger­stif­tung. Chris­ta Reth­mann, als Ver­tre­te­rin der Fami­lie, nahm die­sen Dank ger­ne ent­ge­gen. Sie unter­stütz­te die Stadt zudem als Archi­tek­tin in den ver­gan­ge­nen Mona­ten bei Bauherrentätigkeiten.

Für die Bür­ger­stif­tung war der Vor­sit­zen­de Ger­hard Sten­ner vor Ort. Auch er war sicht­lich erfreut, dass die Bau­ar­bei­ten nun begin­nen. „Wir hof­fen alle, dass wir im Jahr 2023 das Objekt voll­enden kön­nen, damit es end­lich der Bür­ger­schaft über­ge­ben wer­den und von der Bür­ger­schaft inten­siv genutzt wer­den kann“, so Stenner.

Als ers­tes ste­hen nun die Roh­bau­ar­bei­ten an. Die­se star­ten unmit­tel­bar nach dem Spa­ten­stich. Auch wei­te­re Aus­schrei­bun­gen lau­fen. 2023 soll der Umbau, der inklu­si­ve der Umge­stal­tung der Frei­an­la­gen 5,4 Mil­lio­nen Euro kos­ten wird, abge­schlos­sen sein. Für den Umbau erhält die Stadt För­der­mit­tel aus der Regio­na­le 2016.

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