Samstag, November 26, 2022

Nordkirchener Rathaus zieht übergangsweise um

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Nord­kir­chen. Vor­aus­sicht­lich ab der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2023 soll das Nord­kir­che­ner Rat­haus umfas­send saniert und an heu­ti­ge Anfor­de­run­gen für moder­nes Arbei­ten ange­passt werden.

Vor allem die Raum­struk­tur, aber auch die Gebäu­de­tech­nik wird sich dabei grund­le­gend ändern. Die Arbeits­ge­mein­schaft Feld­haus + Eller­mann Archi­tek­ten, die über umfas­sen­de Exper­ti­se ver­fügt, wenn es um Sanie­run­gen von Rat­häu­sern geht, sieht für das Nord­kir­che­ner Ver­wal­tungs­ge­bäu­de eine durch und durch moder­ne Umge­stal­tung vor. 

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Von außen ange­fan­gen soll das Rat­haus eine ein­heit­lich gestal­te­te Klin­ker­fas­sa­de bekom­men, einen hel­len und freund­lich gestal­te­ten Ein­gangs­be­reich, mehr Platz für die Mit­ar­bei­ten­den der Ver­wal­tung und damit auch gleich­zei­tig für Bürger*innen bei ihren Besu­chen in dem rund­um erneu­er­ten Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. Beson­ders wich­tig ist aber das, was als Tech­nik im sanier­ten Rat­haus ste­cken wird: Geheizt wird mit umwelt­freund­li­cher Erd­wär­me, wobei das Gebäu­de mit einem KfW-55-EE-Stan­dard gleich­zei­tig beson­ders gut iso­liert sein wird.

Der Bund för­dert den Rat­haus-Umbau mit dem soge­nann­ten „BEG Kom­mu­nen-Zuschuss“ in Höhe von 1,76 Mil­lio­nen Euro.

Die Sanie­rung wird vor­aus­sicht­lich 18 bis 24 Mona­te dau­ern und in einem Stück umge­setzt. Des­halb ist es nötig, dass die Nord­kir­che­ner Ver­wal­tung in der Zwi­schen­zeit umzieht und sich in ein Aus­weich­quar­tier ein­mie­tet. Mitt­ler­wei­le ist auch klar, wo das Über­gangs-Rat­haus sein wird: das zur­zeit noch im Bau befind­li­che Büro­ge­bäu­de der Reher Wohn­bau an der Ferdinand-Kortmann-Straße. 

Von den ins­ge­samt 800 Qua­drat­me­tern Büro­flä­che hat die Ver­wal­tung 480 Qua­drat­me­ter ange­mie­tet. Das KfW-40-EE-Gebäu­de wird bar­rie­re­frei zugäng­lich sein und bis zum 1. August 2023 bezugs­fer­tig sein, kün­digt Alex­an­der Reher, Geschäfts­füh­rer der Reher Wohn­bau an. Das Unter­neh­men wird selbst eben­falls eine Eta­ge in dem Gebäu­de bezie­hen. „Nord­kir­chen ist aus unse­rer Sicht eine auf­stre­ben­de und wach­sen­de Gemein­de. Somit ist Nord­kir­chen lang­fris­tig der idea­le Stand­ort für unser Büro­ge­bäu­de”, sagt Reher. Und wei­ter: „Durch die Errich­tung der neu­en Büro­räu­me haben wir die Mög­lich­keit, idea­le Arbeits­be­din­gun­gen für unser gesam­tes Team zu schaf­fen. Des Wei­te­ren sind wir auf der Suche nach wei­te­rem Per­so­nal in ver­schie­de­nen Berei­chen, wofür wir eben­falls ein ent­spre­chen­des Ange­bot an Büro­räu­men benötigen.“

Auch Bür­ger­meis­ter Diet­mar Berg­mann ist sehr zufrie­den mit dem Über­gangs­quar­tier an der Fer­di­nand-Kort­mann-Stra­ße: „Als Ver­wal­tung haben wir die Mög­lich­keit, in ein moder­nes Büro­ge­bäu­de ein­zu­zie­hen“, so Bergmann.

Fest ste­he aber schon jetzt, dass nicht alle Mit­ar­bei­ten­den aus dem Rat­haus in das Büro­ge­bäu­de pas­sen wer­den. „Wel­che Fach­be­rei­che in das Reher-Büro­ge­bäu­de und wel­che in ande­re Räu­me ein­zie­hen wer­den, steht aktu­ell noch nicht fest“, erklärt der Bür­ger­meis­ter. Der­zeit arbei­tet die Ver­wal­tung dar­an, einen zwei­ten geeig­ne­ten Stand­ort in der Gemein­de vorzubereiten.

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