Donnerstag, August 11, 2022

Mobilstation in Nordkirchen: Werkzeug und Co. bei Pannen

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Nord­kir­chen. Wenn der Fahr­rad­rei­fen plötz­lich platt ist, die Sat­tel­schrau­be nach­ge­zo­gen wer­den muss und das pas­sen­de Werk­zeug gera­de nicht in Griff­wei­te ist, bie­tet die Mobil­sta­ti­on an der Schloß­stra­ße in Nord­kir­chen jetzt Hil­fe in der Not.

An der neu auf­ge­stell­ten Fahr­rad-Repa­ra­tur­sta­ti­on fin­den Radfahrer/innen ab sofort neben einer gro­ßen Hand-Luft­pum­pe auch rund zehn ver­schie­de­ne Werk­zeu­ge, um klei­ne­re Repa­ra­tu­ren am Rad unter­wegs zu erle­di­gen. Neben Schrau­ben­schlüs­seln, Sechs­kant-Schrau­ben­zie­hern und Rei­fen­he­bern bie­tet die Sta­ti­on auch prak­ti­sche Infos für die Repa­ra­tur an – zum Bei­spiel eine Tabel­le mit emp­foh­le­nen Rei­fen­dru­cken bei den jewei­li­gen Reifenbreiten. 

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Scannt man den QR-Code auf der Sta­ti­on mit dem Smart­pho­ne, wird man zudem auf eine Inter­net­sei­te wei­ter­ge­lei­tet, die in Erklär­vi­de­os Schritt für Schritt zeigt, wie unter­schied­li­che Repa­ra­tu­ren kor­rekt durch­ge­führt werden.

„Gera­de im Orts­teil Nord­kir­chen sind rund um das Schloss jeden Tag vie­le Men­schen mit dem Fahr­rad unter­wegs“, erklärt Jani­ne Eßmann, Kli­ma­schutz­be­auf­trag­te der Gemein­de Nord­kir­chen. Des­halb sei die neue Mobil­sta­ti­on an zen­tra­ler Stel­le im Ort der idea­le Platz für ein sol­ches Repa­ra­tur­ange­bot, so Eßmann weiter.

Die Mobilstation in Nordkirchen (Schloßstraße). Foto: Gemeinde Nordkirchen
Die Mobil­sta­ti­on in Nord­kir­chen (Schloß­stra­ße). Foto: Gemein­de Nordkirchen 

Gleich­zei­tig erwei­tert die Fahr­rad-Repa­ra­tur­sta­ti­on auch das Ange­bot der Mobil­sta­ti­on in Nord­kir­chen als zen­tra­ler Kno­ten­punkt für ver­schie­de­ne Mobi­li­täts­an­ge­bo­te – vom ÖPNV, über Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten, bis hin zu Sharing-Ange­bo­ten, die zur­zeit in Vor­be­rei­tung sind. 

Als Nächs­tes wer­den Lade­mög­lich­kei­ten für E‑Bikes an drei der vier Mobil­sta­tio­nen in Nord­kir­chen, Süd­kir­chen und Capel­le instal­liert (aus­ge­nom­men Capel­le Bahn­hof), kün­digt Jani­ne Eßmann an. Dann kön­nen Fahr­rä­der mit Elek­tro­mo­tor direkt an den Unter­stell­plät­zen gela­den wer­den. Vor­aus­sicht­lich im Herbst wird das neue Ange­bot zur Ver­fü­gung stehen.

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