Mittwoch, Oktober 5, 2022

Ina Terwiel absolviert Ausbildung zur Pastoralreferentin in Ascheberg

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Asche­berg (pbm/mek). „Ich möch­te von mei­nem Glau­ben erzäh­len, der mich begeis­tert, und die­se Begeis­te­rung mit ande­ren Men­schen tei­len“, sagt Ina Ter­wiel. Das ist nur ein Grund, war­um sich die 26-Jäh­ri­ge für eine Aus­bil­dung zur Pas­to­ral­re­fe­ren­tin ent­schie­den hat. Sie freut sich dar­auf, in den kom­men­den drei Jah­ren als Pas­to­ral­as­sis­ten­tin in der Pfar­rei St. Lam­ber­tus in Asche­berg mit­zu­ar­bei­ten und prak­ti­sche Erfah­run­gen zu sammeln.

Dabei war die­ser Weg für die gebür­ti­ge Rhe­derin kei­nes­wegs vor­ge­zeich­net. Denn nach dem Abitur in Bocholt star­te­te sie eine Aus­bil­dung zur Bank­kauf­frau und erhielt nach dem erfolg­rei­chen Abschluss eine Fest­an­stel­lung. „Doch mein christ­li­cher Glau­be wur­de mir immer wich­ti­ger, und ich habe im Okto­ber 2017 ein Theo­lo­gie­stu­di­um an der Uni­ver­si­tät in Müns­ter begon­nen“, berich­tet Ter­wiel. Dabei habe sie den Beruf der Pas­to­ral­re­fe­ren­tin schon im Blick gehabt.

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„Auf mei­nem Weg haben mich vor allem die vie­len unter­schied­li­chen Erfah­run­gen aus mei­ner Hei­mat­pfar­rei St. Gudu­la in Rhe­de moti­viert. Dort durf­te ich ehren­amt­lich bereits in vie­le Auf­ga­ben­fel­der einer Pas­to­ral­re­fe­ren­tin hin­ein­schnup­pern wie die Mess­die­ner­ar­beit, Firm­ka­te­che­se, Vor­be­rei­tung viel­fäl­ti­ger lit­ur­gi­scher Ange­bo­te oder die Gestal­tung ‚offe­ne Kir­che‘. Auch mei­ne Arbeit in einem Alten- und Pfle­ge­heim wäh­rend des Stu­di­ums hat mich ange­spornt, haupt­be­ruf­lich als Seel­sor­ge­rin tätig zu sein“, erzählt sie. 

Der sozia­le Aus­tausch und Kon­takt mit Men­schen sei ihr wich­tig. Nicht nur im pri­va­ten, son­dern auch im beruf­li­chen All­tag. „Das macht mir Freu­de und erfüllt mich. Als Seel­sor­ge­rin beglei­te ich vie­le Men­schen in unter­schied­li­chen Lebens­si­tua­tio­nen, in schö­nen und trau­ri­gen Momen­ten, und bin für sie Ansprech­part­ne­rin“, ergänzt Ter­wiel. In ihrem Traum­be­ruf las­se sich die sozia­le Kom­po­nen­te mit der spi­ri­tu­el­len verbinden.

Der Glau­be sei für sie sehr wich­tig gewor­den. „Ich kann mit einem Gott durchs Leben gehen, der auf mich schaut und an mei­ner Sei­te steht. Mit Hil­fe des christ­li­chen Glau­bens kann ich mich immer wie­der neu auf das Wesent­li­che im Leben besin­nen“, sagt sie. Sie zie­he Kraft in unter­schied­li­chen Lebens­si­tua­tio­nen aus dem Glau­ben und fän­de es groß­ar­tig, ihn mit ande­ren Men­schen zu tei­len und zu ver­tie­fen: „Dadurch stel­le ich immer wie­der fest, dass es sich auch in unse­rer heu­ti­gen Zeit noch ‚lohnt‘ zu glauben.“

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