Mittwoch, Oktober 5, 2022

AK65 des Golfclubs Westerwinkel: Top Ten bei DM knapp verpasst

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Her­bern. Auch wenn das ange­streb­te Ziel des Golf­clubs Was­ser­schloss Wes­ter­win­kel, sich am 1. Final­tag der Deut­schen Mann­schafts­meis­ter­schaft der AK 65 in der Zähl­spiel­qua­li­fi­ka­ti­on unter die ers­ten zehn Mann­schaf­ten ein­zu­rei­hen, denk­bar knapp um drei Schlä­ge ver­passt wur­de, über­traf der Erleb­nis­cha­rak­ter die­ser Ver­an­stal­tung bei wei­tem die kurz­zei­ti­ge Enttäuschung.

„Die Begeg­nung mit Spie­lern aus ver­schie­de­nen Regio­nen Deutsch­lands, der rege Aus­tausch mit ihnen wäh­rend oder am Ende eines Final­ta­ges, der opti­mal her­ge­rich­te­te Golf­platz und die impo­san­te Umge­bung unweit des Boden­sees waren groß­ar­tig und haben bei mir und dem Team einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen“, bilan­zier­te Liga­ka­pi­tän Axel Heuser.

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Der 18-Loch-Mei­ser­schafts­platz des GC Schloss Lan­gen­stein prä­sen­tier­te sich für die 15 Teams aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet in einem meis­ter­schafts­wür­di­gen Zustand. Nicht nur top­ge­pfleg­te Spiel­bah­nen, jede cha­rak­te­ris­tisch und ein­zig­ar­tig, son­dern auch stark ondu­lier­te Grüns erwar­te­ten die Golfspieler.

Die all­mor­gend­lich „gebü­gel­ten” Grüns, die einen hohen Stimp­me­ter von nahe­zu 11 auf­wie­sen (in „Stimp­me­ter“ wird die Schnel­lig­keit von Grüns ange­ge­ben), gehö­ren laut Exper­ten­mei­nun­gen zu den anspruchs­volls­ten in ganz Deutsch­land. So war es kein Wun­der, dass das Lesen der Grüns sich als äußerst schwie­rig erwies und so man­chen Tur­nier­teil­neh­mer den Adre­na­lin­spie­gel in die Höhe trieb.

Da die Fair­ways nach den star­ken Regen­fäl­len zum Monats­be­ginn in der Regi­on am Boden­see stark durch­tränkt waren, konn­ten die Spie­ler bei ihren Golf­schlä­gen nicht mit einem Aus­rol­len der Bäl­le rech­nen. Die Spiel­lei­tung erlaub­te des­halb an allen drei Tagen, dass der Ball bes­ser gelegt wer­den durfte.

Am zwei­ten Final­tag stan­den die Loch­spie­le auf dem Pro­gramm. Wes­ter­win­kel traf auf den GC St. Leon Rot. Das Spiel­ergeb­nis war 2,5 zu 2,5, so dass ein Ste­chen im „Sud­den death-Modus” die Ent­schei­dung brin­gen muss­te. An dem 1. Extra­loch, der Bahn 10, war der Sieg der Her­bera­ner zum Grei­fen nach. Aber ein mehr als unglück­li­cher Drei­putt brach­te das Team des St. Leon Rot völ­lig uner­war­tet wie­der ins Spiel zurück. Am 2. Extra­loch ent­schied St. Leon Rot dann das Spiel für sich, was gleich­zei­tig Rang 12 in der Gesamt­wer­tung bedeutete.

Am drit­ten Final­tag unter­la­gen die Wes­ter­wink­ler im Spiel um Platz 13 dem GC Kur­pfalz mit 2 zu 3. Die­ses Ergeb­nis wur­de dann von der Spiel­lei­tung auf­grund eines Regel­ver­sto­ßes in ein 1 zu 4 ver­än­dert. Liga­ka­pi­tän Axel Heu­ser hat­te zwar frist­ge­recht eine Umstel­lung im Vie­rer vor­ge­nom­men, die in Liga­spie­len durch­aus erlaubt ist, aber bei die­sem Tur­nier geahn­det wur­de. Die­se Miss­in­ter­pre­ta­ti­on führ­te dann zu einer Dis­qua­li­fi­ka­ti­on des ansons­ten sieg­rei­chen Vierers.

Deut­scher Mann­schafts­meis­ter der AK 65 wur­de der Kre­fel­der Gol­flub, der sich im Fina­le gegen Eschen­ried aus Mün­chen durch­setz­te. Platz 3 ging an den Titel­ver­tei­di­ger Ham­burg-Fal­ken­stein, der im klei­nen Fina­le Ber­lin Wann­see das Nach­se­hen gab.

Die AK65-Mann­schaft vom Golf­club Was­ser­schloss Wes­ter­win­kel hat­te sich als Dritt­plat­zier­ter in NRW nun schon zum drit­ten Mal in Fol­ge für das Deutsch­land­fi­na­le qua­li­fi­ziert. Das ver­deut­licht noch­mal die Vor­macht­stel­lung, die der hei­mi­sche Golf­club in die­ser Alters­klas­se in der Regi­on hat.

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