Auf dem Foto (von links) sind zu sehen: Max Biela (Cineworld Lünen), Meinolf Thies (Cineworld-Betreiber), Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und Max Püschel (Pro Lünen) trafen sich, um die Verträge zu unterzeichnen. Foto: Stadt Lünen
Auf dem Foto (von links) sind zu sehen: Max Biela (Cineworld Lünen), Meinolf Thies (Cineworld-Betreiber), Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und Max Püschel (Pro Lünen) trafen sich, um die Verträge zu unterzeichnen. Foto: Stadt Lünen
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Lünen. Die Stadt Lünen hat die Nutzungsrechte am Kinofestlogo, an den dazugehörigen Wort- und Bildmarken sowie die Rechte an der Websitedomain für einen symbolischen Euro vom Verein Pro Lünen erworben und vergibt diese nun an die neuen Veranstalter des Kinofestes. Am Dienstag, 10. August, trafen sich Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Maximilian Püschel vom Verein Pro Lünen sowie Cineworld-Betreiber Meinolf Thies, um die entsprechenden Verträge zu unterzeichnen.

Damit ist gewährleistet, dass das Kinofest weiterhin unter dem gewohnten Namen und mit den bekannten Emblemen stattfinden kann. „Nach dem langjährigen und großartigen Engagement von Pro Lünen war es wichtig, das aufgebaute Kulturgut für die Lünerinnen und Lüner zu bewahren. Mit dem Logo der ‚Lüdia‘ hat sich das Kinofest Lünen auch umgangssprachlich zu einer echten Marke entwickelt“, freute sich Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns bei der Vertragsunterzeichnung.

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Eine Zeit lang war unklar, wie es mit dem Fest weitergehen wird. Im vergangenen Jahr hatte sich der Verein Pro Lünen nach der Corona-bedingten Absage des Kinofests als Veranstalter zurückgezogen. Zuletzt gaben die Cineworld-Betreiber Meinolf Thies und Lutz Nennmann bekannt, dass sie die Veranstalter-Rolle beim Kinofest Lünen übernehmen werden. Um das Kinofest von ihren Aktivitäten als Kinobetreiber abzugrenzen, haben Thies und Nennmann für das Kinofest ein eigenes Veranstaltungsunternehmen gegründet.

Das diesjährige Kinofest beginnt am 23. November. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es keine Eröffnungsfeier. Nach einem Sektempfang wird ein Eröffnungsfilm gezeigt. An den darauffolgenden Festival-Tagen startet das Programm mit deutschen Filmen jeweils um 16 Uhr. Am Freitagabend gibt es im Rahmen der bekannten Kurzfilmnacht eine Preisverleihung. Am Samstag folgen drei Matinee-Vorstellungen. An den fünf Festivaltagen wird es insgesamt über 20 neue Filme zu sehen geben.

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