Die Holzkonstruktion des Erweiterungsbaus an der OGS Matthias-Claudius-Grundschule/Gottfriedschule wurde nun fertiggestellt. Die Bauarbeiten können nun weitergehen. Foto: Stadt Lünen
Die Holzkonstruktion des Erweiterungsbaus an der OGS Matthias-Claudius-Grundschule/Gottfriedschule wurde nun fertiggestellt. Die Bauarbeiten können nun weitergehen. Foto: Stadt Lünen
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Lünen. Die Offene Ganztagsschule (OGS) der Matthias-Claudius-Grundschule/Gottfriedschule bekommt einen Erweiterungsbau in Holzbauweise. Die Arbeiten mussten zuletzt für einige Wochen ruhen, weil es europaweit zu Engpässen bei Bauholz-Lieferungen gekommen war. Jetzt wurde die Holzkonstruktion fertiggestellt.

Ursprünglich war geplant, die Holzbauelemente für den zweigeschossigen Erweiterungsbau, der an die östliche Außenwand des Gebäudes grenzt, in den Osterferien aufzubauen. Wegen des Holzmangels war das aber nicht möglich. Mehrere Wochen war nur die bereits betonierte Bodenplatte zu sehen.

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Der Erweiterungsbau soll aber trotz des vorübergehenden Baustopps pünktlich fertig werden: „Obwohl die Arbeiten einige Wochen ruhen mussten, können wir unseren Zeitplan einhalten“, erklärt Susanne Limena, Technische Leiterin der Zentralen Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL). Die ZGL ist Bauherrin des Projekts. „Sollte es in den kommenden Wochen keine größeren Verzögerungen – etwa weitere Lieferschwierigkeiten – geben, dann steht der Erweiterungsbau den Kindern zu Beginn des neuen Schuljahres zur Verfügung“, sagt sie weiter. Als Nächstes sollen die Fenster montiert und Dachdeckerarbeiten durchgeführt werden.

Mit dem Anbau will die Stadt vor allem die Raumsituation in der OGS entzerren. Bislang wurden viele Kinder in den Räumen der Schule betreut. Die bisherige OGS war ursprünglich für 75 Kinder ausgelegt. Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres sollen insgesamt vier neue Gruppenräume entstehen. Wenn der Anbau fertig ist, wird Platz für 175 Kinder sein. „Der Erweiterungsbau ist ein wichtiger Schritt, um die Qualität der Nachmittagsbetreuung an der OGS weiter zu erhöhen“, erklärte Horst Müller-Baß, Schuldezernent der Stadt Lünen, bereits im Vorfeld der Arbeiten.

Geplant und begleitet wird das Projekt vom Architekturbüro Ch-Quadrat aus Dortmund. Die Baumaßnahme kostet insgesamt 1,3 Millionen Euro und wird aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ finanziert.

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