Sonntag, April 2, 2023

Mitmachaktion fürs Lüner Klimaschutzkonzept

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Lünen. In Lünen ent­steht ein Kli­ma­schutz­kon­zept und dabei sol­len alle Lüne­rin­nen und Lüner mit­re­den kön­nen: „An dem Pro­zess Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Unter­neh­men und Ver­bän­de zu betei­li­gen, ist für uns selbst­ver­ständ­lich und Vor­aus­set­zung für das Gelin­gen unse­rer gemein­sa­men Kli­ma­schutz­be­stre­bun­gen”, erklärt Tho­mas Ber­ger, Lei­ter der Abtei­lung Stadt­pla­nung bei der Stadt Lünen.

Ein Bau­stein auf dem Weg zum Kon­zept ist eine Ideen­samm­lung im Netz. Ab sofort und noch bis zum 18. Janu­ar 2021 ist der „Ideen­fin­der zum Kli­ma­schutz“ online: Unter www.luener-klima-ideen.de kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in eine „Ideen­kar­te“ ihre Vor­schlä­ge zu ver­schie­de­nen The­men des Kli­ma­schut­zes ein­tra­gen. Die Kar­te bie­tet die Mög­lich­keit, Ideen zu ins­ge­samt fünf ver­schie­de­nen The­men­fel­dern für jede und jeden sicht­bar ein­zu­tra­gen. Beim The­ma „Erneu­er­ba­re Ener­gien” kön­nen Inter­es­sier­te Vor­schlä­ge für Stand­or­te für erneu­er­ba­re Ener­gien im Stadt­ge­biet ein­tra­gen. Auch kön­nen Ideen zum „ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Bau­en” ein­ge­tra­gen wer­den. Im The­men­feld „Kli­ma­an­pas­sung” kön­nen Mit­ma­chen­de ein­zeich­nen, wo in Lünen Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels sicht­bar sind. Im The­men­feld „Kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät” kön­nen kon­kre­te Vor­schlä­ge und Wün­sche geäu­ßert wer­den, wie durch ver­kehrs­len­ken­de Maß­nah­men die Lebens­qua­li­tät durch Stra­ßen­raum­ge­stal­tung in Lünen ver­bes­sert wer­den kann. Im The­men­feld „Lünen als Vor­bild” kann jede und jeder zei­gen, wo in Lünen ein Zei­chen für Kli­ma­schutz gesetzt wer­den soll.

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„Die Akti­on ‚Ideen­kar­te‘ ist Teil des Kli­ma­schutz­pro­zes­ses der Stadt Lünen. Die Ergeb­nis­se sol­len in den Ideen­pool zum Kli­ma­schutz­pro­zess ein­flie­ßen. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu betei­li­gen ist uns ein wich­ti­ges Anlie­gen“, so Lünens Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin San­dra Osow­ski. Sie arbei­tet dar­an, die Betei­li­gung der Stadt­ge­sell­schaft an dem Pro­zess wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Auch Exper­ten­rat wird gefragt sein, sagt der zustän­di­ge Tech­ni­sche Bei­geord­ne­te Arnold Ree­ker: „Um den Kli­ma­schutz­pro­zess fach­kun­dig zu beglei­ten, will die Stadt einen ‚Bei­rat Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit‘ instal­lie­ren, der bera­ten­de Funk­ti­on hat, in den auch die bür­ger­schaft­li­chen Initia­ti­ven ein­ge­bun­den werden.“ 

Aber auch abseits der Betei­li­gung der Stadt­ge­sell­schaft geht die Arbeit am Kli­ma­schutz­kon­zept vor­an: Das Büro, mit dem die Stadt zusam­men­ar­bei­tet, hat bereits eine Koh­len­di­oxid-Bilanz erstellt und mög­li­che Ein­spar­po­ten­zia­le iden­ti­fi­ziert. Die Ergeb­nis­se wer­den im Rah­men der ers­ten Sit­zung des neu gegrün­de­ten Aus­schus­ses für Kli­ma, Umwelt und Mobi­li­tät präsentiert.

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