Kristen Stewart schlüpft in die Rolle von Lady Diana - unter anderem auch im Schloss Nordkirchen. Foto: Neon
Kristen Stewart schlüpft in die Rolle von Lady Diana - unter anderem auch im Schloss Nordkirchen. Foto: Neon
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Nordkirchen. NRW goes Hollywood. Das Barockschloss Nordkirchen ist aktuell Kulisse für das Drama „Spencer“. Hollywoodstar Kirsten Stewart (30, Twilight) spielt in der Hauptrolle Lady Diana.

Der Film handelt vom letzten gemeinsamen Weihnachtsfest in den 1990er Jahren von Lady Di und Prince Charles auf dem Landgut Sandringham. Dabei beschließt die Prinzessin, sich von Prince Charles zu trennen. Die Scheidung erfolgte 1996. Ein Jahr später starb Lady Diana bei einem Autounfall in Paris zusammen mit dem ägyptischen Unternehmer Dodi Al-Fayed. Neben Kristen Stewart sind auch die Schauspieler Timothy Spall (The Kings Speech, Verwünscht), Sally Hawkins (Star Wars Episode 1, Godzilla) und Sean Harris (Misson Impossible 6, Rouge Nation) in den Hauptrollen zu sehen.

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Zuvor wurden Schloss Marquardt in Potsdam (Brandenburg) und ein Hotel in Kronberg (Hessen) Drehorte für den Film. Seit zwei Wochen jetzt auch das Schloss Nordkirchen. Regie führt der Chilene Pablo Larraín. Das Drehbuch hat Steven Knight (Peaky Blinders) geschrieben. Der Film soll im Herbst 2021 erscheinen.

Kirsten Stewart scheint die Rolle schon allein optisch bravourös sehr gut hinzubekommen. Anfang Februar veröffentlichte die US-Produktionsfirma Neon ein Bild der Schauspielerin als Lady Diana. Der Schleier und der gesenkte Kopf, dazu dieser gekonnte Augenaufschlag. Steward-Fans waren in den Sozialen Netzwerken mehr als begeistert.

Seit zwei Wochen finden die Dreharbeiten für den Kinofilm über Lady Diana im Schloss Nordkirchen statt. Foto: Isabel Schütte

Seit zwei Wochen ist das Schloss für die Dreharbeiten abgeriegelt. Das Sicherheitspersonal lässt niemanden in den Schlosspark. Absperrbänder und Absperrungen an allen vier Zugängen zum Innenhof des Schlosses verwehren den Passanten den Zugang. Der Eigentümer des Schlosses Nordkirchen ist das Land Nordrhein-Westfalen. Telefonisch wollte hier niemand Auskünfte über die Dreharbeiten geben.

Auch bei der Produktionsfirma Komplizen Film hat WERNEplus nachgefragt und einige Antworten erhalten. Das seien Maßnahmen, die zum einen sicherstellen sollen, dass die Dreharbeiten, die unter „aktuellen, sehr verschärften Pandemiebedingungen“ laufen, wie Pressesprecherin Patricia Bauermeister als zuständige PR-Agentur mitteilt. Und sie sollen zum anderen einen „massiven Andrang“ von Filmfans verhindern.

Von weiter Ferne kann man mit etwas Glück einen kleinen Blick in die Hollywood-Szene erhaschen, wenn dieses auch nicht ganz so spektakulär erscheint. Die Scheiben am Ostflügel sind in der vergangenen Woche mit Folie abgeklebt worden. Niemand soll die Dreharbeiten stören. Die Schauspieler sind für die Öffentlichkeit abgeschirmt. Bis zum Ende der nächsten Woche sollen die Dreharbeiten noch laufen und dann heißt es abwarten, bis der neue Film in den Kinos erscheint.

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