Donnerstag, Februar 22, 2024

CarSharing: Drittes Stadteilauto für Ascheberg

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Werne. Ab sofort stehen in Ascheberg gleich drei CarSharing-Fahrzeuge von Stadtteilauto zur Verfügung. Die Stadtteilauto cambio Regio GmbH hat die Station Ascheberg-Esche beim Sozialwerk St. Georg, Nordkirchener Straße 2, mit einem zweiten Stadtteilauto, einem Toyota Prius Hybrid aufgestockt. An der Station befindet sich außerdem ein Citroen C3. An der Station Ascheberg-Rathaus, Dieningstraße 7, kann man auf einen Toyota Yaris zurückgreifen.

Anlässlich der Klimaschutzwoche in Ascheberg und der internationalen Woche der Mobilität setzt Stadtteilauto ein weiteres Zeichen für die Verkehrswende und verzichtet vom 16. September bis 15. Oktober auf die Aufnahmegebühr zum Einstieg ins CarSharing. „Wir spüren das CarSharing als Teil der Verkehrswende im Aufwind ist. Stadtteilauto will vorangehen und schenkt daher allen Interessierten die Aufnahmegebühr“, so Geschäftsführer Till Ammann. Dies gelte in Ascheberg und ebenso im gesamten Geschäftsgebiet des Münsteraner Unternehmens.

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Ein gut ausgebautes Netz aus CarSharing-Stationen in Kombination mit dem ÖPNV und dem Fahrrad sei der Grundstein einer gelingende Verkehrswende, hieß es weiter. Bürgermeister Thomas Stohldreier und Regionalleiter Johannes-Wilhelm Feller vom Sozialwerk St. Georg begrüßten bei der Vorstellung das erweiterte Angebot. „Ein weiteres Stadtteilauto macht es noch einfacher, auf einen Zweitwagen zu verzichten und lädt zu einer nachhaltigen Mobilität ein“, freute sich der Bürgermeister. „Unsere Mitarbeitenden beim Sozialwerk St. Georg nutzen inzwischen gerne das Stadtteilauto und können das zweite Fahrzeug gut gebrauchen“, betonte Feller. „Auch für einige der Bewohner sollen die Fahrzeuge perspektivisch die individuelle Mobilität erweitern.“ Die Vielfalt des Menschseins treibe die Beschäftigten des Sozialwerks an: „Sie sind stets in Bewegung, um dem Einzelnen die Chance auf die bestmögliche Förderung und Teilhabe zu geben.“

Die Stadtteilauto cambio Regio GmbH ist vor einem Jahr aus der Stadtteilauto CarSharing Münster GmbH hervorgegangen und betreibt außerdem die Stationen in Hamm, Warendorf, Soest, Steinfurt, Dülmen, Senden, Havixbeck, Borghorst und Nottuln. Seit mittlerweile 30 Jahren bietet Stadtteilauto CarSharing im Münsterland an und verfügt über ein verzweigtes Stationsnetz. Ein Vorteil, von dem die Nutzer/innen direkt profitieren. Über das Roaming können rund 8000 Fahrzeuge im Verbund der CarSharing-Partner deutschlandweit geteilt werden.

Bei Stadtteilauto sind alle Fahrzeuge technisch auf dem neusten Stand, fahren mit den verbrauchsarmen Motoren und sind mit den neusten Spritspar-Technologien ausgestattet. Dadurch emittieren die Fahrzeuge pro gefahrenem Kilometer über 16 Prozent weniger klimaschädliches CO2 als der Durchschnitt der privaten Fahrzeuge. Ein CarSharing-Fahrzeug kann bis zu 20 private PKW ersetzen, die im Durchschnitt 23 Stunden am Tag nicht genutzt werden. Dies verringere den Bedarf von Verkehrsflächen in den Städten und spare Ressourcen, die beim Bau von Neuwagen verbraucht werden. Studien hätten gezeigt, dass CarSharing-Teilnehmer ihre Mobilität rationaler gestalten, zu Fuß gehen, häufiger Bus, Bahn oder das Fahrrad nutzen und dafür den Pkw öfter stehen lassen. Mit dem Gütesiegel „Blauer Engel“ wird Stadtteilauto auch für sein Engagement für die Reduzierung von klimaschädlichen Abgasen seit Jahren ausgezeichnet.

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