Heribert Schwartländer hat den Bouleplatz getestet und für nicht gut empfunden. Der Untergrund ist wie auch Bettina Kraß angemerkt hat, eine Katastrophe. Foto: Isabel Schütte
Heribert Schwartländer hat den Bouleplatz getestet und für nicht gut empfunden. Der Untergrund ist wie auch Bettina Kraß angemerkt hat, eine Katastrophe. Foto: Isabel Schütte
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Herbern. Der neue Bouleplatz in Herbern ist seit vergangener Woche fertig gestellt. Am Samstag ist er offiziell zum Bespielen frei gegeben worden.

Die erste Kritik ließ nicht lange auf sich warten. „Jeder, der ein bisschen Ahnung vom Spiel hat, wird diesen Platz höchstens einmal nutzen. Die Lage und die Idee sind toll, der Untergrund aber ist eine Katastrophe“, sagte Bettina Kraß, die den Bouleplatz direkt am Samstag mit ihrer Familie getestet hat.

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Christian Scheipers vom Tiefbauamt der Gemeinde Ascheberg bittet um Geduld: „Bei wassergebundenen Flächen muss es sich setzen. Wenn es ein paar Mal geregnet hat, verhakt sich der Splitt. Das ist bei Radwegen, die wir so anlegen, genauso.“ Den Vorschlag, wie der Bouleplatz angelegt werden soll, ist vom Heimatverein gekommen. 

Nach Rücksprache mit dem ersten Vorsitzenden der Heimatfreunde, Egon Zimmermann erklärt dieser, dass der Belag tatsächlich nicht richtig ist. „Wir haben das gestern noch einmal ausprobiert. Die Bälle rollen nicht, sondern bleiben einfach im Splitt stecken. Eine Mail an die Gemeinde ist schon raus, wir müssen abwarten. Aber so war das nicht geplant und gedacht. Es besteht auf jeden Fall noch Handlungsbedarf.“

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