Bürgermeister Thomas Orlowski (l.) und Dezernent Stephan Schwager stellten die Videoüberwachung im Auenpark vor. So soll unter anderem Vandalismus auf dem Spielplatz vorgebeugt werden. Foto: M. Woesmann/Stadt Selm
Bürgermeister Thomas Orlowski (l.) und Dezernent Stephan Schwager stellten die Videoüberwachung im Auenpark vor. So soll unter anderem Vandalismus auf dem Spielplatz vorgebeugt werden. Foto: M. Woesmann/Stadt Selm
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Selm. Im Sommer wurde der Auenpark in Selm offiziell eröffnet. Seitdem hat er sich zu einem beliebten Ausflugsziel für viele Selmer Bürger sowie Gäste von außerhalb entwickelt. Aber es ist einige Male zu Sachbeschädigungen an Spielgeräten und Mobiliar des Auenparks gekommen. Abhilfe soll nun die Videoüberwachung schaffen, die mittlerweile installiert ist und läuft.

In den Laternen im Auenpark sind die Kameras fest verbaut, die auch abends und nachts Aufnahmen zulassen. Die Daten werden nur ausgewertet, falls eine Sachbeschädigung festgestellt wird. Das Videomaterial wird zunächst innerhalb der Stadtverwaltung gesichtet und anschließend ggf. an die Polizei weitergeleitet. Sollten keine Vorfälle registriert werden, wird das Videomaterial automatisch gelöscht.

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„Wir haben mit der Videoüberwachung an unseren Schulen und weiteren öffentlichen Gebäuden gute Erfahrungen gemacht“, beschreibt Ordnungsdezernent Stephan Schwager. Die Anzahl der Sachbeschädigungen ist dort, wo Kameras im Einsatz sind, deutlich zurückgegangen. Zusätzlich waren Täter ermittelt worden, die anschließend für Schäden belangt werden konnten.

„Der Auenpark soll für alle eine Attraktion sein und bleiben. Daher können wir nicht zulassen, dass Einzelne dafür sorgen, dass Geräte abgesperrt werden müssen, weil sie vorsätzlich beschädigt worden sind. Ich hoffe, dass wir durch die Videoüberwachung dem nun einen Riegel vorschieben können“, sagt Selms Bürgermeister Thomas Orlowski. Kritisch wird es vor allem dort, wo Spielgeräte beschädigt worden sind und Gefahr für Kinder beim Klettern besteht, weil Befestigungsschrauben gelockert wurden.

Zusätzlich zu der stationären Videoüberwachung im Auenpark hat die Stadtverwaltung eine mobile Überwachung angeschafft. Zwei so gennannte „Bodycams“ stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ordnungsamt zur Verfügung. „Das gibt unseren Mitarbeiten im Außendienst Sicherheit, falls es zu strittigen oder hitzigen Diskussionen kommen sollte“, erklärt Stephan Schwager. Die Aufnahme wird jedoch nicht ohne Ankündigung erfolgen. Studien haben bewiesen, dass Bodycams deeskalierend wirken können. Die Polizei im Kreis Unna nutzt Bodycams für ihre Beamten bereits seit einigen Wochen.

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