Donnerstag, März 30, 2023

Videoüberwachung im Auenpark in Selm läuft

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Selm. Im Som­mer wur­de der Auen­park in Selm offi­zi­ell eröff­net. Seit­dem hat er sich zu einem belieb­ten Aus­flugs­ziel für vie­le Sel­mer Bür­ger sowie Gäs­te von außer­halb ent­wi­ckelt. Aber es ist eini­ge Male zu Sach­be­schä­di­gun­gen an Spiel­ge­rä­ten und Mobi­li­ar des Auen­parks gekom­men. Abhil­fe soll nun die Video­über­wa­chung schaf­fen, die mitt­ler­wei­le instal­liert ist und läuft.

In den Later­nen im Auen­park sind die Kame­ras fest ver­baut, die auch abends und nachts Auf­nah­men zulas­sen. Die Daten wer­den nur aus­ge­wer­tet, falls eine Sach­be­schä­di­gung fest­ge­stellt wird. Das Video­ma­te­ri­al wird zunächst inner­halb der Stadt­ver­wal­tung gesich­tet und anschlie­ßend ggf. an die Poli­zei wei­ter­ge­lei­tet. Soll­ten kei­ne Vor­fäl­le regis­triert wer­den, wird das Video­ma­te­ri­al auto­ma­tisch gelöscht.

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„Wir haben mit der Video­über­wa­chung an unse­ren Schu­len und wei­te­ren öffent­li­chen Gebäu­den gute Erfah­run­gen gemacht“, beschreibt Ord­nungs­de­zer­nent Ste­phan Schwa­ger. Die Anzahl der Sach­be­schä­di­gun­gen ist dort, wo Kame­ras im Ein­satz sind, deut­lich zurück­ge­gan­gen. Zusätz­lich waren Täter ermit­telt wor­den, die anschlie­ßend für Schä­den belangt wer­den konnten.

„Der Auen­park soll für alle eine Attrak­ti­on sein und blei­ben. Daher kön­nen wir nicht zulas­sen, dass Ein­zel­ne dafür sor­gen, dass Gerä­te abge­sperrt wer­den müs­sen, weil sie vor­sätz­lich beschä­digt wor­den sind. Ich hof­fe, dass wir durch die Video­über­wa­chung dem nun einen Rie­gel vor­schie­ben kön­nen“, sagt Selms Bür­ger­meis­ter Tho­mas Orlow­ski. Kri­tisch wird es vor allem dort, wo Spiel­ge­rä­te beschä­digt wor­den sind und Gefahr für Kin­der beim Klet­tern besteht, weil Befes­ti­gungs­schrau­ben gelo­ckert wurden.

Zusätz­lich zu der sta­tio­nä­ren Video­über­wa­chung im Auen­park hat die Stadt­ver­wal­tung eine mobi­le Über­wa­chung ange­schafft. Zwei so gen­n­ann­te „Body­cams“ ste­hen den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern im Ord­nungs­amt zur Ver­fü­gung. „Das gibt unse­ren Mit­ar­bei­ten im Außen­dienst Sicher­heit, falls es zu strit­ti­gen oder hit­zi­gen Dis­kus­sio­nen kom­men soll­te“, erklärt Ste­phan Schwa­ger. Die Auf­nah­me wird jedoch nicht ohne Ankün­di­gung erfol­gen. Stu­di­en haben bewie­sen, dass Body­cams dees­ka­lie­rend wir­ken kön­nen. Die Poli­zei im Kreis Unna nutzt Body­cams für ihre Beam­ten bereits seit eini­gen Wochen.

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