Die Ausgabe in Herbern werde weiterhin mit betreut
Die Tafel-Ausgabe in Herbern werde weiterhin mit betreut, versicherten die Ehrenamtlichen. Foto: Isabel Schütte
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Ascheberg/Herbern. Die Ascheberger Tafel passt ihre Abläufe den Erfordernissen der Corona-Pandemie an. Das teilte der Vorsitzende Martin Hörster jetzt mit und berichtet über die wichtigsten Beschlüsse, die der Vorstand vor diesem Hintergrund in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. „Wir müssen feststellen, dass die Zahl der Bedarfsgemeinschaften, die regelmäßig Waren in Herbern abholen, deutlich gesunken ist“, so Hörster.

„Wir können nicht einschätzen, ob und wie stark der Faktor Pandemie hierbei eine Rolle spielt. Deshalb wollen wir auch die Ausgabe in Herbern nicht gänzlich einstellen. Wir werden prüfen, ob eine 14-tägige Ausgabe möglich ist“, erklärt Hanna Schlinge ferner. Die Ausgabe in Herbern werde weiterhin mit betreut. Das sei aber nicht das einzige Problem, auf dass die Ascheberger Tafel reagieren müsse. Fast alle Helferinnen und Helfer sind jenseits der 60, viele auch jenseits der 70 und zählen schon allein deshalb zur Risikogruppe. Einige der Ehrenamtler haben sich schon zurückgezogen, weitere werden folgen. „Das ist auch richtig so, jeder muss für sich einen eigenen Weg finden. Was immer auch für jeden Einzelnen der richtige Weg ist, für uns ist das absolut in Ordnung“, betont er.

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Die Jahreshauptversammlung, die traditionell im Januar stattfindet, wird der Verein in den Sommer verlegen. Hörster: „Zur jetzigen Zeit ist Kontaktvermeidung angesagt. Wir hoffen, dass im Sommer das Infektionsgeschehen zurückgeht und / oder wir die Möglichkeit haben, die Versammlung im Freien abzuhalten.“ Hildegard Fenski schließt noch eine Bitte an: „Die üblicherweise im November stattfindende Aktion „Kauf 2 gib 1“ wird aufgrund der Pandemie ausfallen. Auch hier gilt: Kontakte vermeiden.“ In allen Supermärkten in Ascheberg, Davensberg und Herbern stünden aber Sammelkörbe für Lebensmittelspenden bereit. „Es würde uns freuen, wenn Sie diese für Lebensmittelspenden nutzen würden“, sagt sie.

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