Vertreter der Gemeindeverwaltung besichtigten das neue Medialab der Profilschule und tauschten sich mit den Lehrkräften zur digitalen Entwicklung der Profilschule aus: v.l.: Simone Lütkenhaus, Andrea Blanke, Jens Dunkel, Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Helmut Sunderhaus. Im Hintergrund v.l.: Marcel Haake, Oliver Kasten und Susanne Wachholz. Foto: Gemeinde Ascheberg
Vertreter der Gemeindeverwaltung besichtigten das neue Medialab der Profilschule und tauschten sich mit den Lehrkräften zur digitalen Entwicklung der Profilschule aus: v.l.: Simone Lütkenhaus, Andrea Blanke, Jens Dunkel, Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Helmut Sunderhaus. Im Hintergrund v.l.: Marcel Haake, Oliver Kasten und Susanne Wachholz. Foto: Gemeinde Ascheberg
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Ascheberg. Die Profilschule in Ascheberg ist bereits sehr gut mit digitaler Infrastruktur und Geräten ausgestattet. In den Sommerferien wurden weitere Klassenräume grundlegend modernisiert, so dass jetzt alle Klassenräume in Ascheberg und Herbern über Großbildschirme, neue Klassen-PCs und Apple TV verfügen. Bereits seit zwei Jahren werden zudem sukzessive iPads als Klassensätze angeschafft und projektbezogen im Unterricht eingesetzt.

„Neben Heft und Füller, Schulbuch und Kreidetafel sind die iPads ein weiteres Mittel, um das Lernen zu verbessern“, erklärt Medienberater und Lehrer Oliver Kasten. „Sie erweitern die Lernmöglichkeiten, so dass die Schülerinnen und Schüler digitale Informationen nicht nur konsumieren, sondern auch lernen, sie selbst zu produzieren.“ Dafür wurde nun auch ein gesonderter Raum eingerichtet: das Medialab. „Es ist schön zu sehen, wie die Profilschule immer digitaler wird“, freut sich Bürgermeister Dr. Bert Risthaus bei einer Besichtigung des Medialabs. Dort steht den Schülern nun diverse Technik zur Verfügung, mit der sie z.B. eigene Lehrvideos oder Podcasts entwickeln und erstellen können. Diese können sie ihren Mitschülern und Lehrern anschließend multimedial präsentieren.

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„Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer mit einem iPad auszustatten“, erklärt Helmut Sunderhaus, Fachbereichsleiter Allgemeine Verwaltung, Finanzen und Wirtschaftsförderung. Dafür hat die Gemeindeverwaltung bereits frühzeitig Fördermittel beantragt. „Wenn jeder das gleiche Gerät besitzt, erleichtert das im Notfall  auch den Distanzunterricht zuhause“, erklärt Schulleiter Jens Dunkel. „Aufgaben und Ergebnisse können leicht ausgetauscht werden, Ausdrucke werden vermieten und Schülerinnen und Schülern sowie ihre Lehrerinnen und Lehrern können schnell und einfach in Kontakt bleiben – auch über Videounterricht.“

In den Sommerferien stellte die Landesregierung Mittel für die Anschaffung von Schülergeräten für einige Schülerinnen und Schüler bereit. Die Gemeinde Ascheberg unterstützt die Profilschule zudem in dem Wunsch nach einer 1:1-Ausstattung mit schuleigenen Leih-iPads für alle Schülerinnen und Schüler. Zudem stellt die Landesregierung Mittel zur Verfügung, damit auch Lehrkräfte die gleichen iPads bekommen können. Eine Umsetzung ist bereits in diesem Schuljahr angestrebt. „In einer Steuergruppe planen Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Fachrichtungen bereits gemeinsam, wie die 1:1-Ausstattung fachlich und pädagogisch umgesetzt werden kann.“, berichtet die didaktische Leiterin Simone Lütkenhaus. Jens Dunkel ergänzt: „Wir freuen uns, wenn Eltern sowie Schülerinnen und Schüler sich ebenfalls bei der Umsetzung engagieren.“

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