Die neue Ausstellung besteht aus rund 200 Exponaten und blickt auf die Entwicklung von Kleidung und Mode in der Zeit zwischen 1820 bis 2020. Foto: Stadt Lünen
Die neue Ausstellung besteht aus rund 200 Exponaten und blickt auf die Entwicklung von Kleidung und Mode in der Zeit zwischen 1820 bis 2020. Foto: Stadt Lünen
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Lünen. Das Museum der Stadt Lünen, Schwansbeller Weg 32, bietet am Sonntag, 21. Juni, ab 11 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung an. Es ist bereits die zweite nach der Wieder-Öffnung des Museums: „Das Interesse an der ersten öffentlichen Führung am vergangenen Sonntag war gleich so groß, dass wir uns dazu entschlossen haben, einen zweiten geführten Rundgang durch die neue Sonderausstellung anzubieten“, erklärt Dr. Katja Stromberg, die Leiterin des Lüner Museums. Während der Führung entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die neue Sonderausstellung „Der Lüner neue Kleider. Kleidung und Mode zwischen 1820 und 2020“, die seit Mitte Mai im Museum zu sehen ist.

Die neue Ausstellung besteht aus rund 200 Exponaten und blickt auf die Entwicklung von Kleidung und Mode in der Zeit zwischen 1820 bis 2020. Im Mittelpunkt stehen dabei Kleidungsstücke aus Lünen. Es sind zumeist Leihgaben von Lünerinnen und Lünern: „Nach einem Aufruf, dem Museum der Stadt Lünen ‚Kleidung mit Geschichte’ aus dem eigenen Kleiderschrank zu leihen, gab es zahlreiche Rückmeldungen“, erklärt die Museumsleiterin.

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Warum eine Mode-Ausstellung in einem stadthistorischen Museum? „Kleider bedeuten nicht nur Mode. Kleider sind Alltagsgegenstände und generell sind Textilien ‚Transportmittel’, egal in welchem Erhaltungszustand. Es sind Teile der kulturellen, politischen und sozialen Geschichte“, sagt Stromberg, die selbst gelernte Schneiderin ist und in Textilwissenschaften promoviert hat.

An der Führung dürfen maximal zehn Personen teilnehmen. Wer dabei sein möchte, muss sich daher unter der Telefonnummer 02306 497441 (Dienstag bis Samstag, 14 bis 18 Uhr) anmelden. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich. Während des Aufenthalts im Museum ist eine mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben.

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