Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hat gemeinsam mit Schülern des Lippe-Berufskollegs am Montag, 9. November, am Gedenkstein in Höhe des früheren Standorts der Synagoge einen Kranz abgelegt. Foto: Stadt Lünen
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hat gemeinsam mit Schülern des Lippe-Berufskollegs am Montag, 9. November, am Gedenkstein in Höhe des früheren Standorts der Synagoge einen Kranz abgelegt. Foto: Stadt Lünen
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Lünen. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Lippe-Berufskollegs und ihrer Lehrerin Dörte Sancken am Montag, 9. November, einen Kranz am Gedenkstein an der alten Synagoge in der Stadttorstraße niedergelegt. Hintergrund war das Gedenken an die sogenannte Reichspogromnacht, die am 9. November 1938 viele jüdische Bürgerinnen und Bürgern das Leben gekostet hat.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste eine offizielle Gedenkveranstaltung abgesagt werden. In der Regel organisiert die Stadt Lünen gemeinsam mit Schulen, Kirchen und anderen Akteurinnen und Akteuren eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal am Lippeufer. Danach wird am Gedenkstein an der alten Synagoge ein Kranz niedergelegt und gemeinsam geschwiegen.

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Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns: „Es ist sehr wichtig, dass wir die Ereignisse, die in dieser Nacht geschehen sind, nie vergessen. Deswegen bin sehr dankbar, dass Frau Sancken und ihre Schüler gemeinsam mit mir den Kranz niedergelegt und eine Schweigeminute eingelegt haben.“

Die Stadt Lünen hat im Rahmen der Aktion ein Video produziert, das auf www.luenen.de abgerufen werden kann.

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