Mittwoch, März 22, 2023

Feuerwehr Selm ist mit Abbiegeassistent unterwegs

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Selm. Ein deut­li­ches Plus an Ver­kehrs­si­cher­heit erfah­ren die Fahr­zeu­ge der Feu­er­wehr Selm. Das ers­te Fahr­zeug ist nun mit einem Abbie­ge­as­sis­ten­ten aus­ge­stat­tet, der den Fah­rer vor Rad­fah­rern oder Fuß­gän­gern im toten Win­kel bzw. neben dem Fahr­zeug warnt. Die wei­te­ren Fahr­zeu­ge der Feu­er­wehr wer­den eben­falls mit dem tech­ni­schen Sys­tem nach­ge­rüs­tet. Nach den Groß­fahr­zeu­gen der Stadt­wer­ke Selm, die kom­plet­te Flot­te war als ers­te Kom­mu­ne in ganz Deutsch­land mit einem Abbie­ge­as­sis­ten­ten aus­ge­rüs­tet, nimmt die Stadt auch bei den Feu­er­weh­ren eine Vor­rei­ter­rol­le ein.

„Die Feu­er­wehr Selm freut sich, dass wir mit die­sem Abbie­ge­as­sis­ten­ten für mehr Sicher­heit im Ver­kehr bei­tra­gen kön­nen“, beton­te Selms stell­ver­tre­ten­der Wehr­füh­rer Mar­kus Grop­pe bei der Vor­stel­lung des Sys­tems am Frei­tag­abend. Die Fahrt zu einem Ein­satz sei schon for­dernd genug. „Alles, was den Fah­rer dann unter­stüt­zen kann und die Fahrt für unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und Bür­ger siche­rer macht, ist da gern gese­hen“, so Grop­pe. Denn soll­te es zu einem Unfall bei der Anfahrt kom­men, wären das Fahr­zeug und damit die Feu­er­wehr­leu­te nicht mehr ver­füg­bar für den Einsatz.

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Das Sys­tem für die Feu­er­wehr hat die Bor­ker Fir­ma Wüll­horst ent­wi­ckelt. Wie bei den Fahr­zeu­gen der Stadt­wer­ke Selm, die eben­falls von Wüll­horst aus­ge­rüs­tet wur­den, han­delt es sich um eine eige­ne Ent­wick­lung. „Wir set­zen bei unse­rem Abbie­ge­sas­sis­ten­ten 4.0 auf ein kom­bi­nier­tes Sys­tem aus Radar- und Kame­ra­über­wa­chung“, erklär­te Johan­nes Wüll­horst. Dabei kann der Assis­tent zwi­schen dyna­mi­schen und sta­ti­schen Zie­len wie PKW, LKW sowie Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern unterscheiden.

Um den Fah­rer wäh­rend der Fahrt nicht abzu­len­ken, wird das Sys­tem erst bei einem Abbie­ge­vor­gang akti­viert. Ein Kame­ra­bild zeigt neben dem Außen­spie­gel den toten Win­kel. Zudem wird der Fah­rer gewarnt, wenn sich ein Rad­fah­rer im erfass­ten Bereich befin­det. „So ein Sys­tem, das deut­lich die Ver­kehrs­si­cher­heit ins­be­son­de­re für die schwächs­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer ver­bes­sert, soll­ten alle Kom­mu­nen für ihre Groß­fahr­zeu­ge anschaf­fen. Selm ist da ein guter Vor­rei­ter“, sag­te Johan­nes Wüllhorst.

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