Constanze Stolz als Bauherrenvertreterin (l.) begutachtet mit Reinhard Berghoff (m.) und Martin Knaup (r.) die neuen Datenkabel im Erdgeschoss der Grundschule. Foto: Gemeinde Ascheberg
Constanze Stolz als Bauherrenvertreterin (l.) begutachtet mit Reinhard Berghoff (m.) und Martin Knaup (r.) die neuen Datenkabel im Erdgeschoss der Grundschule. Foto: Gemeinde Ascheberg
Anzeige

Ascheberg. Der Standort Davensberg der Lambertusschule ist nun mit neuen Datenleitungen ausgestattet und damit fürs digitale Lernen gerüstet. Als eine der ersten Kommunen hat die Gemeinde Ascheberg bereits im März 2020 Fördergelder im Rahmen des DigitalPakt Schule beantragt und bewilligt bekommen. Grundlage für die Förderung war eine gemeinsame Vereinbarung von Schule und dem Schulträger, die Maßnahmen zusammen voranzutreiben. Zudem hatte die Schule ein umfangreiches technisches und pädagogisches Einsatzkonzept erstellt, das die Förderung ermöglichte.

„Die digitale Vernetzung in dem Schulgebäude und auf dem Schulgelände aufzubauen und zu verbessern, hat für die Lambertusschule am Standort Davensberg rund 76.700 Euro gekostet“, erklärt Helmut Sunderhaus, Fachbereichsleiter Allgemeine Verwaltung, Finanzen und Wirtschaftsförderung der Gemeinde Ascheberg. „Davon wurden rund 68.000 Euro von der Bezirksregierung Münster gefördert.“

Anzeige

Im Juli und August hatte die Firma Elektro Hubbig GmbH aus Ahlen in der Lambertusschule in Davensberg die Planung des Fachingenieurs Aupers Ingenieure aus Münster umgesetzt. „Reinhard Berghoff und sein Team haben sehr schnell und gut gearbeitet“, lobt Constanze Stolz von der Hochbauabteilung, die die Gemeinde als Bauherrin vertrat. Insgesamt wurden in der Grundschule ca. 2.600 m Kabel entfernt und 7.000 m neue Datenkabel verlegt. Zudem haben die Fachleute in den fünf Wochen Bauzeit eine neue Unterverteilung eingerichtet, neue Leitungswege geschaffen, Durchbrüche und Kernbohrungen durchgeführt und Abschottungen zum Brandschutz eingebaut.

Im Jahr 2021 wird der Standort Ascheberg der Lambertusschule ebenfalls mit einer zukunftsfähigen IT-Grundstruktur versehen. Dies wird rund 164.100 Euro kosten, wovon rund 147.700 Euro durch die Bezirksregierung gefördert werden. Die Profilschule Ascheberg verfügt bereits über diese notwendige IT-Grundstruktur.

Alle Schulen im Gemeindegebiet nutzen bereits gigabitfähige Glasfaseranschlüsse. Neben den Schulen und einer Turnhalle sind auch alle anderen gemeindlichen Liegenschaften wie das Rathaus, die Feuerwehr und die Kläranlage ans flächendeckende Glasfasernetz angeschlossen.

Anzeige