Karin Geißler überreicht den Förderbescheid an Bürgermeister Dietmar Bergmann (r.) im Beisein von Bauamtsleiter Josef Klaas (l.) Foto: Anne Büscher (Gemeinde Nordkirchen)
Karin Geißler überreicht den Förderbescheid an Bürgermeister Dietmar Bergmann (r.) im Beisein von Bauamtsleiter Josef Klaas (l.) Foto: Anne Büscher (Gemeinde Nordkirchen)
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Münster/Nordkirchen Die Gemeinde Nordkirchen erhält 170.000 Euro Fördermittel aus dem Denkmalförderprogramm 2020 des Landes Nordrhein-Westfalen, die für eine denkmalgerechte Instandsetzung der Dachflächen an der kombinierten Sport- und Schwimmhalle im Schlosspark Nordkirchen eingesetzt werden sollen. Hoch erfreut zeigte sich Bürgermeister Dietmar Bergmann, als er in diesen Tagen den Förderbescheid aus Händen von Karin Geißler, Dezernentin für Denkmalschutz und Denkmalpflege bei der Bezirksregierung Münster, entgegennahm.

Das Gebäude ist ein Teil des hochrangigen Baudenkmals im Osten von Schloss Nordkirchen. Es besteht aus der Mensa und der kombinierten Sport-und Schwimmhalle. Entworfen und errichtet wurde sie vom Finanzbauamt Münster-Ost (1969-71) im Zuge der Erweiterung der Fachhochschule für Finanzen. Die Gebäude präsentieren sich in der Architektursprache auf der Höhe der damaligen Zeit. Gerne wird in Fachkreisen auch auf Ähnlichkeiten zu der kurz zuvor fertiggestellten neuen Nationalgalerie in Berlin von Mies van der Rohe hingewiesen.

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Karin Geißler, langjährige Expertin in Sachen Denkmalpflege findet lobende Worte für das bisherige Vorgehen: „Ich freue mich, dass die Gemeinde Nordkirchen ihren Erhaltungsauftrag nach dem Denkmalschutzgesetz ernst nimmt und damit auch ein positives Zeichen für den Erhalt dieses einzigartigen Baudenkmals setzt. Dies ist ein wichtiges Signal für eine mögliche Nachnutzung des Gebäudekomplexes.“

„Der Zuschuss ist eine großartige Unterstützung bei unseren Bemühungen, dieses Gebäude einer privaten denkmalgerechten Nutzung zuzuführen“, betonte der Bürgermeister.

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