Samstag, November 26, 2022

Neuer Roman von Lydia Schmölzl spielt in Werne an der Lippe

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Wer­ne. Für ihr Debüt in einem Publi­kums­ver­lag wählt Lydia Schmölzl ihren Hei­mat­ort als Set­ting. „Was nicht war, kann ja noch wer­den“ erscheint am 29. Sep­tem­ber und erzählt die Geschich­te einer Frau, die nicht erwach­sen wer­den will und einer Hei­mat, die mehr als ein Ort ist.

Bereits im Jahr 2018 ist Schmölz­ls ers­ter Roman im orts­an­säs­si­gen Ven­tu­ra Ver­lag erschie­nen. Mit ihrem neu­en Werk „Was nicht war, kann ja noch wer­den“ ver­öf­fent­licht die Autorin jetzt einen der Herbst-Spit­zen­ti­tel im Ull­stein Ver­lag. Bei der Wahl des Set­tings ist sie ihrem Heimart­ort, Wer­ne an der Lip­pe, treu geblieben.

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Wie fühlt es sich an, wenn sich das Leben mit Anfang 30 plötz­lich dras­tisch ver­än­dert? Nicht, weil man selbst der Initia­tor ist, son­dern weil das Umfeld sich neu­en Din­gen zuwen­det: Kin­der, Haus­kauf, Hoch­zeit. In ihrem Roman erzählt Schmölzl die Geschich­te einer Frau, die vor dem Erwach­sen­wer­den flieht, um sich noch ein­mal wie ihr jün­ge­res und wesent­lich unbe­schwer­te­res Ich zu fühlen. 

Der Ort ihrer Flucht: Die alte Hei­mat zwi­schen Müns­ter­land und Ruhr­ge­biet. Dem­entspre­chend haben auch vie­le ori­gi­nal Schau­plät­ze Ein­gang in den Roman gefun­den: vom Anne-Frank-Gym­na­si­um über eine nicht näher benann­te, aber durch­aus iden­ti­fi­zier­ba­re, uri­ge Knei­pe bis hin zum Natur­schutz­ge­biet im Bellingholz.

Lydia Schmölzl stammt aus Wer­ne, hat dort auch die ers­ten 21 Jah­re ihres Lebens nach eige­nen Anga­ben gelebt, geliebt und gelacht. Foto: Romi­na Uhrlau

„Natür­lich wer­de ich auch immer wie­der gefragt, wie viel Auto­bio­gra­phi­sches in mei­nen Büchern steckt. Die Ant­wort ist ‚so wenig wie mög­lich, so viel wie nötig‘. Ich erzäh­le nicht mein Leben nach – das ist auch lei­der nicht span­nend genug – aber ich las­se mich von Erleb­tem und Gefühl­tem inspi­rie­ren. In die­sem Fall woll­te ich vor allem die­se Sehn­sucht nach Jugend und Hei­mat ein­fan­gen. Und die­se ganz eige­ne Erfah­rung, in einer Klein­stadt auf­zu­wach­sen und sich nach der wei­ten Welt zu seh­nen, nur um dann fest­zu­stel­len, dass die Welt woan­ders eben auch ein­fach die Welt ist“, so die Autorin, die seit 2013 in Köln lebt.

„Was nicht war, kann ja noch wer­den“ erscheint am 29. Sep­tem­ber im Ull­stein Taschen­buch­ver­lag und ist bereits jetzt als Print, e‑Book und Hör­buch vor­be­stell­bar. Am 27. Okto­ber kommt die Autorin für eine Lesung in die loka­le Buch­hand­lung Bücher Beckmann.

Tickets kön­nen vor Ort, tele­fo­nisch oder online unter info@buecher-beckmann.de vor­be­stellt werden.

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