Dienstag, Februar 7, 2023

15 Jahre Werne-Krimi und nun heißt es: Abschied nehmen

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Werne/Herbern. Mit „ein (un)glückliches Ende“ stellt Rena­te Behr ihre erfolg­rei­che Wer­ne-Kri­mi­rei­he ein. Es ist der 15. Band und natür­lich stellt sich die Fra­ge: War­um ist jetzt auf ein­mal Schluss?

Die Autorin selbst sagt dazu: „Bis­her ist es mir gut gelun­gen, die Qua­li­tät mei­ner Bücher zu hal­ten bezie­hungs­wei­se zu stei­gern. Ich möch­te es selbst nicht erle­ben und auch mei­nen Lese­rin­nen und Lesern nicht zumu­ten, dass die­se Qua­li­tät abnimmt. Es ist nicht ein­fach, für eine Klein­stadt wie Wer­ne immer wie­der neue, außer­ge­wöhn­li­che Kri­mi­nal­fäl­le zu kon­stru­ie­ren. Auch, wenn ich über den letz­ten Band der Rei­he nicht zu viel ver­ra­ten möch­te: Ich habe dem Wunsch mei­ner Fan­ge­mein­de ent­spro­chen. Jens Wisch­kamp wird nicht ster­ben. Und viel­leicht – man weiß ja nie, was die Zukunft bringt – viel­leicht lesen wir ja irgend­wann doch noch ein­mal etwas über den Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar, der die Her­zen mei­ner vie­len Lese­rin­nen und Leser bis­her immer erreicht hat.“

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Außer­dem hat die Brigh­ton Ver­lag GmbH gemein­sam mit Autorin Rena­te Behr beschlos­sen, alle Wer­ne-Kri­mis in fünf Sam­mel­bän­den mit jeweils drei Fäl­len von Kom­mis­sar Jens Wisch­kamp noch ein­mal neu auf­zu­le­gen. Durch die­se Son­der­bän­de wer­den die ein­zel­nen Wer­ne-Kri­mis vom Buch­markt genom­men, aber es ist immer noch mög­lich, neue Fans für die­se regio­na­len Kri­mis zu begeis­tern. Ab Anfang des kom­men­den Jah­res wer­den die­se Sam­mel­bän­de nach und nach in den Buch­hand­lun­gen ver­füg­bar sein. Als e‑book blei­ben die Ein­zel­bän­de wei­ter­hin verfügbar.

Fakt ist: Nur, weil es jetzt kei­ne neu­en Wer­ne-Kri­mis mehr gibt, heißt das nicht, dass es nicht wei­te­re Wer­ke von Rena­te Behr geben wird. Mit ihrem Irland-Kri­mi „Ver­schwun­den in den Dock­lands“ geht es schon in die­sem Jahr wei­ter. Das Hard­co­ver-Buch ist eben­falls in der Brigh­ton Ver­lag GmbH erschie­nen und wird auf dem dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­markt in Wer­ne vorgestellt. 

Hin­zu kom­men zwei Antho­lo­gien. „Nachts sieht man kei­nen Regen­bo­gen“ ist eine Samm­lung von Irland-Kurz­kri­mis, erschie­nen im Brigh­ton Ver­lag. Mit „Geschich­ten aus der GRUFT“ durf­te Rena­te Behr als Her­aus­ge­be­rin fun­gie­ren. Die­se Geschich­ten­samm­lung ent­stand anläss­lich der Nibe­lun­gen-Buch­mes­se der Brigh­ton Ver­lag GmbH Ende Okto­ber 2022. Humor­vol­le, aber auch span­nen­de und gru­se­li­ge Geschich­ten hat Rena­te Behr hier zusam­men­ge­tra­gen. Unter­stützt von Autoren­kol­le­gen und einem Gast­au­tor sind zusätz­lich zwei Anhän­ge ent­stan­den, die über beson­de­re Begräb­nis­ri­tua­le aus aller Welt und beson­de­re Fried­hö­fe infor­mie­ren. Auch der Jüdi­sche Fried­hof von Wer­ne hat hier sei­nen Platz erhalten.

Es gibt also viel Neu­es von Rena­te Behr in der Bücher­hüt­te auf dem Wer­ner Weih­nachts­markt vom 9. bis 18. Dezem­ber 2022. Dar­über hin­aus sind ihre Bücher natür­lich bei Bücher Beck­mann in Wer­ne oder online erhältlich.

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