Das Filmprojekt „Heinrich Heine – In der Matratzengruft“ von Uwe Neumann und Anette Daugardt wirbt um Aufmerksamkeit. Screenshot: YouTube Trailer
Das Filmprojekt „Heinrich Heine – In der Matratzengruft“ von Uwe Neumann und Anette Daugardt wirbt um Aufmerksamkeit. Screenshot: YouTube Trailer
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Werne. Das Filmprojekt „Heinrich Heine – In der Matratzengruft“ von Uwe Neumann und Anette Daugardt empfiehlt Hubertus Waterhues (Bücher Beckmann/ Kunstverein) allen Kunstinteressierten zum Anschauen und gerne auch als Tipp zum Weitersagen. „In pandemischen Zeiten müssen neue Wege gefunden werden, um das kulturelle Leben aufrecht erhalten zu können“, schreibt der Vorsitzende des Werner Kunstvereins. Da es aber äußerst schwierig sei, Präsenzveranstaltungen anzubieten, freue man sich nun, den rundum gelungenen Ansatz vorzustellen.

Uwe Neumann habe zusammen mit seiner Frau und Spielpartnerin Anette Daugardt ihr aktuelles Theaterprogramm mangels Auftrittsmöglichkeiten auf der Bühne aufwendig verfilmt, erläutert Waterhues. Das Stück „Heinrich Heine – In der Matratzengruft“ beschreibe die langjährige Krankheitsphase, die der Schriftsteller in Paris durchlebte:

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„Der deutsche Jude Heinrich Heine war neun endlose Jahre schwer krank und bettlägerig, von 1848 bis 1856 – in Paris in seiner „Matratzengruft“, wie er es nannte. Über diese so schreckliche wie produktive Extremsituation gibt es überraschend viel Material, das einen geradezu intimen Einblick erlaubt: Gesprächsnotizen und Berichte der Zeitgenossen, die Heine in Paris besuchten, und natürlich die bewegenden Gedichte und Prosastücke, die Heine selbst in dieser Zeit schrieb“, heißt es zu dem „überaus gelungenen, an Intensität kaum zu überbietendem Projekt.“

Trailer und der komplette Film finden sind unter den Links:

https://www.youtube.com/watch?v=DqKE7FVr71U&t=74s (Trailer)

https://www.youtube.com/watch?v=W9qicibfzSU (Film)

Mit einem Appell an das virtuelle Publikum bittet der Vorsitzende des Kunstvereins darum, den Künstlern Anette Daugardt und Uwe Neumann und ihrem KantTheaterBerlin den finanziellen Gegenwert für eine Theater- oder Kinoeintrittskarte je Zuschauer zukommen zu lassen. „Gerade in diesen pandemischen Zeiten, in denen fast alle Kulturschaffenden in eine Art Matratzengruft gebannt sind, brauchen Sie – neben dem Applaus und der damit verbundenen Anerkennung – ganz einfach Geld, um ihren Lebensunterhalt wenigstens rudimentär sichern zu können“, argumentiert er.

Link: https://paypal.me/KantTheaterBerlin?locale.x=de_DE

Überweisung: Anette Daugardt Commerzbank Berlin IBAN:DE 85 1004 0000 0609 2225 00 BIC:COBADEFFXXX

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