Dienstag, März 21, 2023

flözK genießt Wiedereröffnung im Clubraum mit Brit-Rock

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Wer­ne. Drei Som­mer­kon­zer­te der Club Mon­treux-Rei­he absol­vier­te der Kul­tur­ver­ein flöz K hin­ter­ein­an­der drau­ßen. Am ver­gan­ge­nen Frei­tag (01.10.2021) hieß es aber nun wie­der Tür auf für eine Wie­der­öff­nungs­ver­an­stal­tung im eige­nen Büh­nen­raum – mit gel­ten­den Coro­na-Regeln und deut­lich weni­ger Zuschauern.

Den­noch war es ein Auf­takt nach Maß. „The Buggs“ aus Düs­sel­dorf über­zeug­ten auf der Büh­ne als Sex­tett mit bes­tens kon­zep­tio­nier­ten Arrang­ments und einem her­vor­ra­gend abge­stimm­ten Instru­men­ta­ri­um, wel­ches selbst ein Blä­ser­duo beinhal­te­te, dass für eine run­de Stil­un­ter­strei­chung sorg­te.  „Dad“

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„Mod­Rock-Soul-Brit­pop“, das ist der sti­lis­tisch zün­deln­de Cock­tail, mit dem die smar­ten jun­gen Buggs das Publi­kum nach bereits nur den ers­ten zwei Songs in spür­ba­re Begeis­te­rung zu ver­set­zen wuss­ten. Gewollt erzeug­te Erin­ne­run­gen an Bands wie Small Faces, Kinks, Style Coun­cil und The Jam mit Paul Wel­ler konn­ten im Kol­lek­tiv schließ­lich nicht ausbleiben.

Obschon Sän­ger Kars­ten Dylan mit sei­ner jun­gen gekonnt ein­ge­setz­ten Rock­stim­me stre­cken­wei­se tat­säch­lich auch sehr an Man­do Diao oder den Arc­tic Mon­keys erin­ner­te. Dylan war ein­deu­tig der Chef im Ring, aber alle Band­mit­glie­der ver­stan­den es rich­tig gut, als Gesamt­werk den Begriff Band zu leben.

Auch Out­fit bezo­gen lie­ßen die Musi­ker sofort erken­nen, in wel­che musik­kul­tu­rel­le Rich­tung der Ball rol­len soll­te: Coo­le, eng­ge­schnit­te­ne Anzü­ge und eine sehr bri­tisch ange­lehn­te Gesamt­gar­de­ro­be ließ das Publi­kum nicht schlecht stau­nen, als die Grup­pe selbst­be­wusst und Auf­merk­sam­keit haschend die Büh­ne des flözK betrat. Ganz im Stil alter 60er-Zeiten. 

Spä­tes­tens in der zwei­ten Hälf­te war nicht nur der wohl­ver­dien­te Applaus nach jedem Song vom Publi­kum gespen­det wor­den, son­dern es gab zuneh­mend mehr Begeis­te­rungs­aus­ru­fe von vie­len ergrif­fe­nen Gästen.

„Freun­de und Bekann­te spür­ten das flözK end­lich wie­der von innen, auch wenn alle ihre ein­ge­nom­me­nen Steh- und Sitz­plät­ze bei­be­hiel­ten. Wip­pen und Mit­swin­gen konn­te den­noch nicht ver­mie­den wer­den, und es war auch gut so. Die Ver­an­stal­tung lief dis­zi­pli­niert über die Büh­ne, aber man spür­te dem Publi­kum spä­tes­tens in der zwei­ten Hälf­te ver­brei­te­te Tanz­lust an, was natür­lich bei die­sem Auf­tritt aus bekann­ten Grün­den noch nicht aus­ge­lebt wer­den konn­te“, berich­te­te Orga­ni­sa­tor Roland Sperlich. 

Nach einer zu kur­zen Gesamt­spiel­zeit von etwa knapp 80 Minu­ten und zwei bewe­gen­den Zuga­ben als Bonus war allen klar, die­se ener­gie­ge­la­de­ne Musik­show soll unbe­dingt im nächs­ten Jahr noch ein­mal statt­fin­den. Der Ver­an­stal­ter hat die­sen Deal mit der Band nach dem Kon­zert schließ­lich direkt vereinbart.

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