Während eines ZOOM-Onlinetreffens im April beschlossen die Musiker dann, ein drittes Videoprojekt anzugehen, um den Mitmenschen weiter Hoffnung zu geben und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Sie nahmen gemeinsam das Stück „Heidi
Während eines ZOOM-Onlinetreffens im April beschlossen die Musiker dann, ein drittes Videoprojekt anzugehen, um den Mitmenschen weiter Hoffnung zu geben und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Sie nahmen gemeinsam das Stück „Heidi" auf. Foto: Bläsercorps
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Werne. Das Bläsercorps Werne e.V. hat, wie so viele Vereine, keine Möglichkeit das Vereinsleben in Zeiten von Corona aktiv zu gestalten, Musik zu machen und diese live vor Publikum zu präsentieren. Auch die fehlenden wöchentlichen Proben, das regelmäßige Üben und die fehlenden Kontakte machen den Musikerinnen und Musikern das Vereinsleben schwer. „Deshalb haben wir beschlossen auf eine andere Art und Weise wieder aktiv zu werden und ein Video zu produzieren“, Vorsitzender Joachim Thiele 1. Vorsitzender des Vereins.

Im Dezember hat das Bläsercorps Werne mit dem „Andachtsjodler“ ein erstes und im März ein zweites gemeinsames Video “STAY AT HOME CHA CHA“ von Peter Kleine Schaars produziert und veröffentlicht. Bei der Produktion haben die Bläser Erfahrungen gesammelt, wie getrennt und doch zusammen musiziert werden kann. Während eines ZOOM-Onlinetreffens im April beschlossen die Musiker dann, ein drittes Videoprojekt anzugehen, um den Mitmenschen weiter Hoffnung zu geben und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

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Diesmal fiel die Wahl des Dirigenten Peter Linnemann  auf das Stück „Heidi“, die Titelmusik der gleichnamigen Fernsehserie von Christian Bruhn. Das Stück, das ein absoluter Ohrwurm ist, wurde bereits in den 70iger Jahren veröffentlicht und in vielen verschieden Versionen bekannt. „Auch wir spielen das Stück schon viele Jahre, und es wurde von Siegfried Rundel für Blasorchester arrangiert“, erzählt Thiele.

Jeder teilnehmende Musiker des Bläsercorps hat sich das Stück über Kopfhörer angehört, dazu seine Stimme eingespielt und mit dem Smartphone aufgenommen. Besonders abwechslungsreich wird das Stück durch die imitierten Tierstimmen und der Zwischensequenzen, den Jodler. Hier zeigte sich, dass die Bläser viel Spaß hatten, sich sogar getraut hatten, zu singen und äußerst kreativ waren. Auch die Beteiligung an dem Video war sehr hoch und lag bei nahezu 100 Prozent.

Nachdem der Dirigent fast 100 Videos und Clips beisammen hatte, fing die Puzzlearbeit am Computer an. Es galt, alle Stimmen zusammenzuführen und das Video entsprechend zu schneiden, so dass ein unterhaltsames Ergebnis entsteht. Nach vier Wochen Vorbereitung und 20 Stunden Arbeit am PC kann das Video auf www.bc-werne.de abgerufen werden.

Das Bläsercorps wünscht viel Spaß beim Anschauen und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen bei richtigen Musikveranstaltungen – eben – Musik zum Anfassen.

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