Dienstag, November 29, 2022

In den Kirchen wird es kühler – Energiesparen ist angesagt

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Werne/Stockum/Horst. In den Got­tes­häu­sern und Pfarr­hei­men der Pfar­rei St. Chris­to­pho­rus wer­den die Hei­zungs­ther­mo­sta­te her­un­ter gedreht. 

Auch auf das Anstrah­len der his­to­ri­schen Kir­chen­ge­bäu­de wird mit Aus­nah­me von beson­de­ren Volks­fes­ten wie der Sim-Jü-Kir­mes in die­sem Herbst und Win­ter ver­zich­tet. Mit dem Ver­zicht auf illu­mi­nier­te Fas­sa­den der Kir­chen und küh­le Tem­pe­ra­tu­ren in den Gebäu­den fol­ge man den Vor­ga­ben der Bun­des­re­gie­rung und des Bis­tums, schil­der­te Dechant Jür­gen Schäfer.

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Aus gebo­te­nem Anlass ist Ener­gie­spa­ren ange­sagt, um die Kos­ten für Strom und Gas nicht aus dem Ruder lau­fen zulas­sen. Gas, Strom und Was­ser kos­ten in der Pfar­rei pro Jahr durch­schnitt­lich 142.000 Euro, wobei der Was­ser­ver­brauch antei­lig natur­ge­mäß kaum nen­nens­wert sei, berich­te­te Schä­fer. „Wenn das drei­mal so viel wer­den soll, sind wir bei 426.000 Euro, das kön­nen wir nicht“, mach­te er klar.

Des­halb hat man sich nach Bera­tung in den kirch­li­chen Gre­mi­en ent­schie­den, geeig­ne­te Maß­nah­men umzu­set­zen. Dem­nach wer­den die Kir­chen in St. Johan­nes, Maria Frie­den und St. Sophia in Sto­ckum bei 5 Grad frost­frei gehal­ten. Die Kapel­le in Horst und die Kir­che St. Chris­to­pho­rus wer­den auf 10 Grad geheizt. Dabei wird man immer auch die Luft­feuch­tig­keit im Blick behal­ten, die maxi­mal bei 70 Pro­zent lie­gen darf, um Schä­den an Kunst, Instru­men­ten etc. zu vermeiden.

In dem gera­de neu umge­bau­ten Kir­chen­raum in St. Kon­rad sei­en hin­ge­gen kei­ne zusätz­li­chen Maß­nah­men nötig, so Schä­fer. Mit Wär­me­pum­pe, neu­en Fens­tern und ande­ren bau­li­chen Vor­keh­run­gen wur­den hier ohne­hin ener­ge­ti­sche Stan­dards umgesetzt.

Ganz neu sind die nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren in den Got­tes­häu­sern aber nicht. Auch wegen der Coro­na-Pan­de­mie wur­den 2021 die Hei­zun­gen bereits auf sechs Grad gedimmt, um das Auf­wir­beln von war­mer Luft zu vermeiden.

Soll­te es im Win­ter bei deut­li­chen Minus­tem­pe­ra­tu­ren aber rich­tig kalt wer­den, wer­de der Got­tes­dienst ins Pfarr­heim ver­legt, hieß es fer­ner. Der Kir­chen­chor St. Sophia wer­de zudem in St. Kon­rad proben.

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