In einer Woche beginnt nach wochenlangem Distanzunterricht auch in der Wiehagenschule die schrittweise Rückkehr in die Klassenräume. Foto: Volkmer
In einer Woche beginnt nach wochenlangem Distanzunterricht auch in der Wiehagenschule die schrittweise Rückkehr in die Klassenräume. Foto: Volkmer
Anzeige

Werne. In einer Woche beginnt nach wochenlangem Distanzunterricht die schrittweise Rückkehr in die Klassenräume. Grundschüler sollen ab dem 22. Februar in festen Lerngruppen und im Wechselmodell wieder in den Schulen unterrichtet werden. Ziel ist es, dass dann alle im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht erhalten. Auch an der Wiehagenschule wird dafür aktuell geplant.

Während in dieser Woche bis zum 19. Februar das Lernen auf Distanz noch in gewohnter Form stattfindet, hat Schulleiterin Nicola Buschkotte noch Zeit, den Neustart an der Wiehagenschule zu organisieren, denn die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung des Wechselmodells trifft die Schulleitung. „Es gibt alle möglichen Varianten, die uns von Seiten des Ministeriums offen gestellt worden sind. So eng geschnürt, wie wir in der Vergangenheit waren, so offen werden wir nun auf die Welt losgelassen“, ordnet Buschkotte die neuen Freiheiten ein.

Anzeige

Bei den festzulegenden Intervallen zwischen Präsenz- und Distanzunterricht erhalten die Schulen nun also größere Gestaltungsspielräume als bisher. Für Buschkotte ist das nicht zwingend ein Vorteil. „Ich empfinde das mehr als Druck, denn wir möchten gern alle mitnehmen – Eltern und Kinder. Dazu möchten wir uns für Lösungen entscheiden, die pädagogisch sinnvoll sind.“ Die Schulleiterin hätte dafür gern etwas konkretere Vorgaben als Grundlage gehabt, beispielsweise eine Festlegung der Gruppenstärke auf maximal 15 Kinder.

„Andererseits haben wir viel Handlungsspielraum und können das nun – passend zu unserem System und den zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen – bewerkstelligen“, erklärt die Schulleiterin weiter. Ebenso wie ihre Kollegin Eleonore Neumann von der Uhlandschule und Schuldezernent Alexander Ruhe befürchtet die Pädagogin, dass Engpässe entstehen können, denn neben dem Präsenz- und Distanzunterricht wird parallel noch die Notbetreuung angeboten. „Es kann die Problematik entstehen, dass die Kinder, die nicht im Präsenzunterricht sind, dann in der Notbetreuung erscheinen. Dann ist doch wieder die ganze Schule da.“

Wie an der Stockumer Straße 99 die Rückkehr zum Präsentunterricht konkret umgesetzt wird, erfahren die Eltern in Kürze per Elternbrief.

Anzeige