Das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) geht bei der Verabschiedung der 65 Abiturienten ganz neue Wege und feiert erstmals auf dem Gelände der Freilichtbühne. Foto: Volkmer
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Werne. Im zweiten Jahr hintereinander werden die Abschlussfeiern der Abiturienten in Werne anders als gewohnt verlaufen. Das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) geht bei der Verabschiedung der 65 Abiturienten ganz neue Wege.

Wie auch das Gymnasium St. Christophorus feiert das AFG die Zeugnisübergabe mit einer Freiluftveranstaltung in der Freilichtbühne. Die Veranstaltung findet am 26. Juni ab 11 Uhr statt. 2020 hatte die Verabschiedung in der Sporthalle am Lindert stattgefunden. „Die Schülerinnen und Schüler haben es sich mehrheitlich gewünscht, dass wir das unter freiem Himmel durchführen“, erklärt Stufenleiterin Sabine Kleymann auf Anfrage.

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Da der Jahrgang mit 65 Abiturienten nicht so groß ist, wie der vom Gymnasium St. Christophorus, wird es sogar möglich sein, dass neben den Eltern noch eine weitere Begleitperson wie eine Schwester oder ein Bruder erlaubt sind. Die Schule hat ein Hygienekonzept erarbeitet, das mit dem Ordnungsamt abgestimmt ist. Dazu gehört natürlich auch die 3-G-Regel („geimpft, getestet, genesen“).

Sekt und Saft zum Mitnehmen

Am Eingang werden nicht nur Hygieneschleusen zur Desinfektion aufgebaut, hier erhalten die Familien auch einen Jutebeutel mit Getränken wie Orangensaft und Sekt. „Die Besucher müssen lediglich ihre eigenen Gläser mitbringen, dann ist es erlaubt, in der eigenen Gruppe auch anzustoßen“, kündigt Kleymann an. Diese Aktion wird von den Schülern, die eigentlich im Komitee für einen Abiball gewesen wären, organisiert. Auch Eltern haben beim Einkauf der Getränke geholfen. Um die nötige Kühlung kümmert sich das Team der Freilichtbühne.

„Im Rahmen der Möglichkeiten wird das eine schöne Feier. Das haben die Schüler nicht zuletzt durch die bei den Prüfungen gezeigten Disziplin auch verdient“, sagt die Stufenleiterin und verweist darauf, dass zum Beispiel die mündlichen Prüfungen alle noch bei Maskenpflicht durchgeführt worden sind. „Das ist für alle Beteiligten schon eine besondere Herausforderung gewesen, die alle gut gemeistert haben“, so Kleymann.

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