Werne. Die katholische Kita St. Sophia in Werne-Stockum wurde am Freitagnachmittag (21.03.2025) offiziell eingeweiht. Bereits im Dezember 2024 wurden die Räumlichkeiten bezogen.
Sechs Jahre ist es her, dass ein Wasserrohrbruch schuld daran war, dass die Kita geschlossen und letztlich sogar abgerissen werden musste. Das neue Gebäude von Investor Ralf Haske weist 925 Quadratmeter auf. Die Bauzeit beschränkte sich von April bis Dezember 2024. Noch werden hier vier Gruppen mit 72 Kindern betreut. Im Sommer wird eine integrative Gruppe für den heilpädagogischen Bedarf dazu kommen.
Bei herrlichstem Sonnenschein hatten die Organisatoren die Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Investor, Stadtverwaltung und Vertreter/innen der Kirchengemeinde St. Christophorus und Sponsoren eingeladen, um die Kita offiziell zu eröffnen.

„Licht am Ende des Tunnels. Das hat etwas mit Licht und Schatten zu tun“, sagte Kita-Leiterin Martina Stolte. Die Kita sei reizarm und lichtdurchflutet. „Die Kinder fühlen sich hier einfach gut. Der Weg bis hierher war gewiss nicht einfach“, betont Stolte.
Die Mädchen und Jungen wurden in einem vorgespielten Interview gefragt, was sie an den neuen Räumlichkeiten am schönsten finden: Lego-Raum, Puppenecke, Kinderkaffee, die gelbe oder die Erdmännchen-Gruppe – eigentlich bleiben für die Kleinsten keine Wünsche offen.

Pfarrdechant Jürgen Schäfer bedankte sich bei den vielen Unterstützern, die hunderte Stunden damit verbracht haben, wie und was gemacht werden sollte. Doch das Ergebnis sei einfach klasse: eine lichtdurchflutete Kita, die sich sehen lassen kann.
Auch gab es Dankesworte von Bürgermeister Lothar Christ. „Viel Geduld und Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Die neue fünfte Gruppe, die im Sommer entsteht, ist für den heilpädagogischen Bedarf und damit ein Novum für die Stadt Werne.“

Auch die ehemalige Verbundleitung Steffi Heider war extra aus Münster angereist, um auch ihre Dankesworte loszuwerden. Sie war es damals, die die Kita geschlossen hat. Umso stolzer ist sie auf diese Erfolgsgeschichte. Und dass sie damit richtig liegt, davon konnten sich die 100 Gäste im anschließenden Rundgang selbst überzeugen.

Die Ikea Stiftung, die Arenberg Stiftung, DKM Bank, der Erlös des Basars der Frauen in Stockum und der Firma Haske Bau haben die Baumaßnahmen in Stockum unterstützt. Dafür gab es ein großes Dankeschön.